Gegen Rassismus und chauvinistische Hetze – der AfD in Bühl entgegentreten!

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+++AfD-Veranstaltung mit Bernd Lucke mit kreativem Protest begleiten+++

+++19.Mai 2015+++18.00 Uhr+++

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Braune Soße…

ist auf der einen Seite ein wirklich wichtiger Bestandteil der süddeutschen Küche, auf der anderen Seite steht „braune Soße“ aber auch für das, was Bernd Lucke und Kölmel bei jeder, sich ergebenden Gelegenheit, zum Besten geben!

Für diesen Mix aus marktradikalen, rassistischen, homophoben, antifeministischen Positionen, gibt es ein weiteres abgefahrenes Fremdwort: Chauvinismus! An alle, denen das jetzt nicht gleich was sagt: Chauvinismus (schowinißmus) bezeichnet das „Zurschaustellen des Gefühls der vermeintlichen Überlegenheit gegenüber Menschen anderer Rasse, Hautfarbe, Nationalität oder des anderen (meist weiblichen) Geschlechts“
Wenn man die AfD, ihr Programm und ihre Stellungnahmen, näher betrachtet, wird schnell klar dass sich diese „vermeintliche Überlegenheit“, als verbindendes Element, durchzieht.

Abiturienten über Hauptschüler, Heteros über Homos, Deutschland über Alles?

Die sich selbst vollmundig als „Alternative für Deutschland“ ankündigende Partei von Lucke und Kölmel (oder Bernd und Bernd) macht Politik für Leute mit Geld. Die Partei setzt sich in erster Linie aus weißen, männlichen Gutverdienern mit Abitur zusammen. Kurz gesagt: aus der sogenannten Elite der Gesellschaft

Dabei propagiert Lucke, Professor der Volkswirtschaft, ein Menschenbild, das in jedem von uns in erster Linie potentielles „Humankapital“ sieht. Mal mit mehr Marktwert und mal mit weniger. Unsere zu erwartende Gewinnspanne hängt vor allem davon ab, wo wir herkommen, wer unsere Eltern waren, welche Ausbildung wir haben und was unser Konzept vom Leben so an Kaufkraft hergibt. Durch dieses Denken ergibt sich ein „Ranking“ von Lebensläufen in dem die Kleinfamilie, mit dem größten Bedarf, ganz oben rangiert, Homosexualität als „widernatürlich“ und Menschen die arm sind, als dumm gelten. Flüchtlinge werden vor allem als  schädlich für die Volkswirtschaft wahrgenommen. (Außgenommen  derer die Geld oder einen Abschluss haben.)

Wer jetzt behauptet: „…wird man ja noch sagen dürfen“

..der hat einfach nicht begriffen, dass die AfD mit ihrer rassistischen Rhetorik, ihren Sympathien für Bewegungen wie Pegida, ihrem diskriminierenden Familienkonzept, ihrer menschenverachtenden Haltung gegenüber Schutzsuchenden bereits jetzt schon den öffentlichen Diskurs mitbestimmt. Wir sind keine Rädchen in einem Sportwagengetriebe, das von irgendeinem Burschi durch die Gegend gefahren wird.
Wir sind relativ entwickelte Affen, die sich dafür interessieren was um uns herum passiert. Wir können unser Handeln selbst bestimmen. Und wenn jemand Hilfe braucht dann fragen wir nicht erst danach ob sich dass für uns lohnt.

Deswegen können wir gar nicht anders!
…als, während drinnen Bernd Lucke und Kölmel ihren Vortrag halten, draußen in Sicht und Hörweite unseren Standpunkt klarzumachen!

 

Kommt am 19.Mai gegen 18 Uhr nach Bühl auf den Europaplatz!
Bringt Zeug mit das Krach macht.
Keine Plattform für die AfD – gegen Chauvinismus und Neoliberalismus!
Hoch die internationale Solidarität!

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