„Ihre Einheit heißt Krieg, Krise und Armut!“ – Proteste gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Stuttgart!

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„Der Antikommunismus ist niemals etwas anderes gewesen, als die billige Ausrede, um jede Verbesserung der menschlichen Lage in Verruf zu bringen.“ Heinrich Mann

Am Donnerstag, den 3. Oktober, werden in der Stuttgarter Innenstadt die bundesweiten Einheitsfeierlichkeiten am Nationalfeiertag stattfinden, nachdem vor 23 Jahren die DDR von der Bundesrepublik annektiert wurde. Neben großdeutschen Fantasien, nationalistischen und rassistischen Phrasen wird das Fest wohl vor allem die in gewohnter antikommunistischer Manier die DDR mit dem deutschen Faschismus gleichsetzen und den Siegeszug insbesondere des westdeutschen Kapitals abfeiern.

Schauen wir den Tatsachen ins Angesicht: Für den Großteil der Bevölkerung bedeutet die deutsche Einheit bisher nur Kriege, Krisen, immer weniger Lohn und eine verschlechterte gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation. Es gibt nichts zu feiern für uns!

Um gegen die Einheitsfeierlichkeiten zu protestieren und unsere Meinungen dazu zum Ausdruck zu bringen, wird es ab 14 Uhr zwei Demonstrationen von zwei verschiedenen Bündnissen in Stuttgart geben.

Wir treffen uns für eine gemeinsame Fahrt am 3. Oktober nach Stuttgart mit der Bahn und BW-Tickets
um 11:10 Uhr in Bühl und
um 11 Uhr in Achern an den Bahnhöfen.

Bündnis „Ihre Armut bedeutet Krise, Krieg und Armut“: www.dritterzehnter.blogsport.eu
Bündnis „Kein Grund zum Feiern – Gegen Staat, Nation und Kapital“: http://oct3.net/
Zeitung aus Stuttgart zur Sache: https://linksunten.indymedia.org/en/node/95571

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