Kicken gegen Rassismus

Das „Kicken gegen Rassismus“ – ein antirassistisches Fußballturnier

 

Die Geschichte des „Kicken gegen Rassismus“ ist genau genommen älter als die des Caracol. Im Jahr 2009 fand es zum ersten Mal statt, organisiert von einem Initiativkreis aus Jugendlichen. Im Mittelpunkt standen dabei schon von Anfang an zum einen die Freude am gemeinsamen Spielen, also dem geselligen Aspekt des Sports, und zum anderen die Idee den Teamgeist des Fussballs mit politischer Aufklärungsarbeit zu verbinden. Denn trotz der weit verbreiteten Ansicht Sport sei etwas völlig neutrales und unpolitisches, sehen wir hier die Gelegenheit Öffentlichkeit für politische und gesellschaftliche Themen zu schaffen. Aus diesem Grund wählen wir für jedes Jahr eine Person aus der Geschichte des Sports, die diesen

Ansatz ebenso vertrat. So war im Jahr 2013 Fußballerin Lotte Specht die „Symbolfigur“ des Fußballturniers, Gründerin des ersten deutschen Frauen-Fußballvereins im Jahr 1930. Ihr Beweggrund war eben nicht nur die Liebe zum Fußballsport, sondern auch der Wille frauenrechtlerische Themen auf diesem Weg in die Gesellschaft zu tragen.

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Am Turniertag selbst gibt es Infostände die sich auf verschiedene Arten mit dem Thema Rassismus befassen. So wird zum Beispiel über aktuelle rassistisch motivierte Aktivitäten und entsprechende Gegenmaßnahmen, genauso wie über Menschenrechts- und Flüchtlingskampagnen informiert.

Gleichzeitig wird dieses Prinzip der Solidarität auch auf das gemeinsame Fußballspielen übertragen: Was das „Kicken gegen Rassismus“ auszeichnet ist ein ausgeprägter Sinn für Fairness im Spiel. Jedes Jahr werden die Turniere ohne SchiedsrichterInnen ausgetragen und so auf das faire Verhalten der Teams vertraut. Außerdem wird der respektvolle Umgang mit- und untereinander gestärkt, indem man die TeilnehmerInnen selbst mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut.943636_512724895465772_929349046_n

Unserer Ansicht nach wird so eine antirassistische Jugendkultur auch über den Fussball hinaus gefestigt. Nicht nur durch die bloße Teilnahme am Turnier wird ein starkes Zeichen gesetzt, sondern auch dadurch, dass MitspielerInnen angeregt werden sich persönlich zum Thema Rassismus äußern. So war im Jahr 2012 das Statement des zweitplatzierten Teams „SC Öttgen“ aus Achern: „“Wir glauben, dass durch Sport eine Gemeinschaft entsteht und wir gemeinsam gegen Rassismus vorgehen können. Im Sport sind alle gleich!”

Solche Statements und die steigenden Teilnehmer- und Besucherzahlen des Turniers sind für uns ein Zeichen, dass wir mit dem „Kicken gegen Rassismus“ auf dem richtigen Weg sind und motivieren uns auch im nächsten Jahr mit vielen Interessierten ein antirassistisches Fußballturnier zu organisieren und durchzuführen!

 

Der Kicken-gegen-Rassismus-Arbeitskreis

 

Infos zum „Kicken gegen Rassismus“ oder allgemein zum Sozialen Zentrum Caracol:

www.caracol-buehl.de

oder im Facebook „Caracol Bühl

 

Kontaktmöglichkeiten:

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gemeinsam. kreativ. selbstverwaltet.