„Kurden im Ersten Weltkrieg – benutzt, verheizt, verraten!“

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Vor 100 Jahren entstanden die Ursachen der heutigen „Kurden-Frage“  – und
was ‚die Deutschen‘ damit zu tun haben.

Referentin ist die Historikerin Jutta von Freyberg

Wir laden euch herzlich für den 16.9.15 (Di) um 19:00 Uhr in die Räume des Caracol ein

Folgende Aspekte werden behandelt:

+ Erster Weltkrieg und die Großmachtinteressen in Nahost, hier besonders die deutschen Interessen, u.a. am Beispiel der Bagdadbahn
+ Kurden als Kanonenfutter in der osmanischen Armee, Beispiel: die Katastrophe im Allahüekber-Gebirge
+ Der Völkermord an den Armeniern 1915 – Kurden als Handlanger der Mörder. Danach: erste Massenvertreibungen der Kurden
+ Die Kurden als „Manövriermasse“ der Großmächte: Nach dem Waffenstillstandsabkommen von Moudros (1918): Unabhängigkeits- bzw. Autonomie-Versprechen an Armenier und Kurden im Friedensvertrag von Sèvres (1920)
+ Der Lausanner-Vertrag 1923 und die Folgen: Statt Autonomie, Vierteilung Kurdistans, Niederwerfung der kurdischen Aufstände in Südkurdistan (Irak). Leugnung ihrer Existenz nach der Gründung der Türkischen Republik

Kategorien: Allgemein





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