►BAD TASTE PARTY 6.0◄ [exklusiv.konsequent.voluminös]

// Geschrieben am


11052225_955183144553276_4903812484993865527_o

Veranstaltung: „Namibia – befreit vom Kolonialismus, dennoch nicht frei“

// Geschrieben am


Namibia-page-001

Am 28.11 auf ins Epplehaus nach Tübingen! Soliparty für das SZ Caracol!

// Geschrieben am


11217967_10154312957311978_3210921797006223544_n

Gegen Rassismus und Flüchtlingshetze – den NPD-Infostand in Achern blockieren!

// Geschrieben am


5 Jahre Caracol! Wir feiern!

// Geschrieben am


Den NPD-Bundesparteitag verhindern! Am 21.11 auf nach Weinheim!

// Geschrieben am


block npd hp banner_klein

+++Infos zur Busanreise aus Bühl folgen noch!+++

Am 21. und 22. November 2015 will die neofaschistische „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) erneut ihren Bundesparteitag im nordbadischen Weinheim durchführen. Bereits in den Jahren 2013 und 2014 hatte die Nazi-Partei ihre Bundesparteitage in Weinheim abgehalten. 2014 hatte die Stadt Weinheim zunächst die Vermietung ihrer Stadthalle an die NPD verweigert. Dagegen hatte die Partei geklagt und war zunächst vor dem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof gescheitert. Der Staatsgerichtshof Baden-Württemberg verpflichtete dann mit einer endgültigen Entscheidung die Stadtverwaltung dazu, der NPD die Halle zur Verfügung zu stellen. Im April 2013 war die Partei ebenfalls in Weinheim zusammengekommen. Damals hatten die Rechten ihren Bundesparteitag in einem Gasthaus im Stadtteil Sulzbach abgehalten. Am selben Ort hatte sich am 17. März 2013 schon der baden-württembergische NPD-Landesverband zu seinem Parteitag getroffen. Zum Landesvositzenden wurde damals der langjährige Nazi-Aktivist, ehemalige Posträuber und Kroatien-Söldner Alexander Neidlein gewählt.
Die NPD hatte 2014 bereits angekündigt, zukünftig ihre Bundesparteitage in Weinheim durchzuführen. Zumindest eine Anfrage für das Jahr 2016 liegt offenbar bereits vor. Der Kreisvorsitzende der Nazi-Partei, Jan Jaeschke, schwärmte im Internet bereits von Weinheim als der „Stadt der Parteitage“. thumb-blocknpdplakat

Die etablierten Parteien distanzieren sich zwar von der NPD und rufen gegen Nazi-Kundgebungen und -Demos zu halbherzigen, symbolischen Aktionen auf, selten folgt daraus aber eine fundamentale Kritik an den Inhalten der Nazi-Partei. Das große Potenzial an rechten Einstellungen und rassistischen Ressentiments in der Bevölkerung ist nicht nur für die NPD Anknüpfungspunkt, sondern auch für alle anderen rechten Parteien und Gruppierungen. Hier sind vor allem die CSU und die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu nennen. Wir leben in einer Zeit, in der komplexe Probleme gerne auf vermeintlich einfache Ursachen zurückgeführt und einfache Lösungen angeboten werden, in der soziale Unsicherheit und Perspektivlosigkeit Alltag geworden sind. In diesem Klima nehmen vor allem Wohlstandschauvinismus und Sozialdarwinismus zu. Weit verbreitete rechte Einstellungen in der Bevölkerung stellen eine große Gefahr dar, weil das politische System seinen Blickwinkel offensichtlich nicht langfristig ausrichten kann. Im Vordergrund muss daher immer die Auseinandersetzung mit rechter Ideologie stehen. Das heißt Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Chauvinismus, Antiziganismus, Homophobie, Sexismus und deren Wurzeln müssen konsequent benannt und bekämpft werden, nicht nur, wenn offensichtliche Nazis in Erscheinung treten, sondern immer und überall.

(mehr …)

Ein (r)echtes Problem! Am 11. Oktober auf nach Stuttgart!

// Geschrieben am


 

demofürallestuttgvart

+++Am 11. Oktober auf nach Stuttgart!+++Zugtreffpunkte Achern und Bühl: 9.00 Uhr!+++

Ein (r)echtes Problem!
Gemeinsam auf die Straße gegen die rechten „Demos für alle“!

Bereits zum achten Mal will am 11. Oktober 2015 ein Zusammenschluss aus religiösen FundamentalistInnen, RechtspopulistInnen und offenen FaschistInnen eine Demonstration in der Stuttgarter Innenstadt durchführen. Vermeintlicher Aufhänger dieser selbsternannten „Demo für Alle“ ist der Streit um den Baden-Württembergischen Bildungsplan.

Im neuen Bildungsplan wollte die Landesregierung die Vielfalt menschlicher Lebensgemeinschaften abseits der klassischen Ehe thematisieren. Auch aufgrund der rechten Proteste, die in einem Treffen zwischen VetreterInnen evangelikaler Kreise mit Ministerpräsident Kretschmann gipfelten, hat das Kultusministerium die Umsetzung der Pläne verschoben. Die rechten Demos gibt es trotzdem weiterhin.


Grund dafür ist, dass die Allianz aus Rechten verschiedenster Spektren weit mehr vereint als der Wunsch, ein rückständiges Familienbild als gesellschaftliche Norm zu wahren. Ziel der Bewegung ist ein gesellschaftlicher Rollback, d.h. der Rückfall in überwundene gesellschaftliche Zustände wie bspw. die Propagierung der Ungleichwertigkeit der Geschlechter.
Mit rosa und blauen Luftballons als Erkennungsmerkmal propagieren die „Demo für Alle“-TeilnehmerInnen die traditionelle Ehe und Familie als Lösung gesellschaftlicher Probleme, die weit tiefer liegen. Soziale Ungerechtigkeit und die immer größer werdenden gesellschaftlichen Konflikte in Krisenzeiten sind Themen, die mitnichten durch homophobe Phrasen und rechte Denkmuster gelöst werden. Trotzdem haben solche einfachen Erklärungsmuster, vermischt mit dem Hass auf Minderheiten, Konjunktur: Ist es im Osten der Republik die rassistische Hetze von Pegida und Co gegen Geflüchtete, so darf man im Ländle unter wohlwollender Zustimmung eines Bischofs und mehrerer CDU-Bundestagsabgeordneter Homosexualität wieder als Krankheit bezeichnen.

(mehr …)

„Kurden im Ersten Weltkrieg – benutzt, verheizt, verraten!“

// Geschrieben am


Vor 100 Jahren entstanden die Ursachen der heutigen „Kurden-Frage“  – und
was ‚die Deutschen‘ damit zu tun haben.

Referentin ist die Historikerin Jutta von Freyberg

Wir laden euch herzlich für den 16.9.15 (Di) um 19:00 Uhr in die Räume des Caracol ein

Folgende Aspekte werden behandelt:

+ Erster Weltkrieg und die Großmachtinteressen in Nahost, hier besonders die deutschen Interessen, u.a. am Beispiel der Bagdadbahn
+ Kurden als Kanonenfutter in der osmanischen Armee, Beispiel: die Katastrophe im Allahüekber-Gebirge
+ Der Völkermord an den Armeniern 1915 – Kurden als Handlanger der Mörder. Danach: erste Massenvertreibungen der Kurden
+ Die Kurden als „Manövriermasse“ der Großmächte: Nach dem Waffenstillstandsabkommen von Moudros (1918): Unabhängigkeits- bzw. Autonomie-Versprechen an Armenier und Kurden im Friedensvertrag von Sèvres (1920)
+ Der Lausanner-Vertrag 1923 und die Folgen: Statt Autonomie, Vierteilung Kurdistans, Niederwerfung der kurdischen Aufstände in Südkurdistan (Irak). Leugnung ihrer Existenz nach der Gründung der Türkischen Republik

REFUGEES WELCOME! Zugtreffpunkte in Achern und Bühl: 10.20 Uhr!

// Geschrieben am


Gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt!

// Geschrieben am


DSC_0864Zum siebten Mal fand am letzten Samstag den 04.Juli  das Fußballturnier „Kicken gegen Rassismus“ im Jahn-Stadion in Bühl statt. Insgesamt 28 Teams nahmen teil und spielten trotz extremer Hitze ab 11 Uhr, im Zentrum stand dabei weniger das Gewinnen als Spaß und um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Insgesamt rund 250 Besucherinnen und Besucher aus ganz Baden-Württemberg zeigten durch ihr Mitwirken am Turnier, ob nun auf dem Spielfeld oder am Spielfeldrand, deutlich ihre 11713834_457221981123001_5534911149998123113_o11722334_457221994456333_313825259821121605_o Ablehnung von jeglicher Art der Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. So wurden wie immer alle Spiele ohne Schiedsrichter ausgetragen und auf die Fairness der MitspielerInnen vertraut, was ohne Probleme funktionierte. Außerhalb des Platzes gab es eine Graffitiwand udn  verschiedene Infostände an denen sich Interessierte zum Thema Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung informieren konnten. In einem kurzen Redebeitrag wurde außerdem auf die aktuelle Flüchtlingssituation thematisiert. Für musikalische Unterhaltung sorgte Diskjockey Manu an den Plattentellern, für Verpflegung war mit Flammkuchen und kühlen Getränken gesorgt.

Nach diesem schönen und erfolgreichen Tag bedankt sich das „Soziale Zentrum Caracol“ als Organisator des „Kicken gegen Rassismus“ bei allen die das Turnier unterstützt und möglich gemacht haben, sowie allen Besucherinnen und Besuchern die den Tag zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

gemeinsam. kreativ. selbstverwaltet.