Gedenken an die Novemberpogrome 1938

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Am 75. Jahrestag der Novemberpogrome fand im Rahmen der „Novemberreihe zum Thema Rassismus und Antisemitismus“ des Antifaschistischen Abends, ein Rundgang auf den Spuren jüdischer Geschichte, in Bühl statt. Frau Streicher, Mitarbeiterin des Stadtgeschichtlichen Institutes, zeigte der 27-köpfigen Gruppe wichtige Orte des jüdischen Lebens in der Bühler Innenstadt. Von der Gedenktafel beim ZOB für die 26 Juden und Jüdinnen aus Bühl, die im Oktober 1940, ins Arbeits- und Vernichtungslager Gurs in Frankreich deportiert wurden, weiter über den Stadtgarten bis zum Johannesplatz. Dort stand von Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum 10. November 1938 die Synagoge. Auch sie wurde wie viele andere jüdische Gotteshäuser und Geschäfte, ohne Eingreifen der Feuerwehr, niedergebrannt.

Der Rundgang endete in dem Kellergeschoss des Stadtmuseums, in dem vor kurzem die Ausstellung zur Religionsgeschichte der Stadt Bühl, welche auch das Judentum mit einschließt, eröffnet wurde.
Am Ende verlas eine Vertreterin des Antifaschistischen Abends eine Rede zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome. (siehe unten)
Weitere Veranstaltungen im Rahmen der „Novemberreihe zum Thema Rassismus und Antisemitismus“ folgen noch.

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Hier die Rede des Antifaschistischen Abends zum Gedenken an die Novemberpogrome. Diese wurde am vergangenem Samstag, den 9. November, im Anschluss an die Begehung des Rundwegs „Auf den Spuren jüdischer Geschichte“ in Bühl gehalten.

Rede Novemberpogrome Gedenken

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