Vergangene Termine

Vergangene Veranstaltungen und Termine

16. Juli 2016Kicken gegen Rassismus im Jahnstadion!

05. Januar 2016BadTaste-Party im Art Can Robert in Rastatt!

21. November 2015Den NPD-Bundesparteitag in Weinheim verhindern!

16. September 2015Vortrag: „Kurden im Ersten Weltkrieg – benutzt, verheizt, verraten!“

20. November 2014Filmvorführung: Der gewöhnliche Faschismus

Der Antifaschistische Abend im Caracol zeigt am Donnerstag, den 20. November ab 19 Uhr, im Caracol den Film „Der gewöhnliche Faschismus“ von Michail Romm. Der sowjetische Dokumentarfilm aus dem Jahre 1965 geht mit eindrücklichem und bewegendem Filmmaterial der Frage auf der Grund, weshalb der Faschismus (in Deutschland) eine so derartige Macht werden konnte. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Schilderung des Alltagslebens großer Teile der Bevölkerung. Dieser Film löste bei seinem Erscheinen eine große internationale Debatte aus und hat weltweite Bekanntheit erlangt.

Donnerstag, 20. November 2014, 19 Uhr
Soziales Zentrum Caracol Bühl, Eisenbahnstraße 4

 

filmplakat

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22. Oktober 2014Vortrag: Rechte Euro-Rebellion – Andreas Kemper über die Alternative für Deutschland

Im Februar letzten Jahres als Anti-Euro-Partei gegründet und bereits im September, nach aufsehnerregendem Wahlkampf, nur knapp am Einzug in den Bundestag vorbeigeschrammt –  die Aufstiegsgeschichte der rechten “Alternative für Deutschland” ist außergewöhnlich rasant und nicht minder gefährlich. In seinem Buch “Rechte Euro-Rebellion – Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V.” geht Andreas Kemper genauer auf die Hintergründe und Förderer der neuen rechten Bewegung, wie auch auf ihre politischen Positionen und Ziele ein. Warum tauchen Begriffe wie “direkte Demokratie” und “alternative Bewegung” plötzlich im Zusammenhang mit nationalistischer Abkapselung, sozialem Elitedenken und Marktradikalismus auf? Wie können wir als AntifaschistInnen auf diese Partei reagieren, die mit offenen Faschisten nichts zu tun haben möchte, der der die CDU aber längst nicht rechts genug steht und die Rassisten und Sozialdarwinisten jeder Couleur mit offenen Armen empfängt? Auf der Veranstaltung stellt Andreas Kemper sein Buch vor,  um anschließend gemeinsam mit uns die Konsequenzen für die antifaschistische Bewegung zu diskutieren.

22.10.2014 – 19.00 Uhr – Soziales Zentrum Caracol Bühl – Eintritt frei, Spenden erbeten – eine Veranstaltung des Bühler Bündnis gegen Rechts

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20. Oktober 2014Pimp yo‘ Caracol!

Gemeinsam bringen wir das Caracol wieder in Schuss – sei es beim Büro aufräumen oder beim Vorbereiten für neue Aktionen und Veranstaltungen!

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19. Oktober 2014Keine Ruhe für Rechte Hetzer! Am 19.10 auf nach Stuttgart!

11. Oktober 2014Demonstration: Dran bleiben! Faschistische Umtriebe in Göppingen bekämpfen!

25. September 2014Bündnistreffen im Sternen

01. August 2014Cocktailabend zum Ferienbeginn

Ab 19 Uhr gibt es im Caracol wieder einmal leckere Cocktails zu fairen Preisen und außerdem entspannte Musik.

 

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27. Juli 2014Sonntagsbrunch im Juli

17. Juli 2014Bündnistreffen in Bühl

An diesem Abend wollen wir uns wieder ab 19:30 Uhr in der Alten Post (schräg gegenüber vom Bahnhof) treffen und über anstehende Veranstaltungen sowie Naziaktivitäten in der Region sprechen.

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29. Juni 2014Sonntagsbrunch im Juni!

19. Juni 2014Solicocktails für Antifaschistische Strukturen in der Region!

14. Juni 2014Kicken gegen Rassismus

Am 14. Juni findet das mittlerweile sechste KgR-Turnier statt.
Dieses Jahr wieder im Bühler Jahn-Stadion.

Weiter Infos folgen noch.

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25. Mai 2014Sonntagsbrunch im Mai!

22. Mai 2014Bündnistreffen „Bühl gegen Rechts“

08. Mai 2014Tag der Befreiung vom Faschismus! Gedenken beim Arbeitslager Bad Rotenfels/ Gaggenau

07. Mai 2014Rechtspopulismus und die AfD: Veranstaltung mit Philipp Becher

01. Mai 2014Heraus zum Revolutionären 1.Mai!

27. April 2014Sonntagsbrunch im April!

18. April 2014Solicocktails für das Linke Zentrum Rastatt!

Am Freitag den 18. April öffnen wir ab 19.00 Uhr für einen Offenen Treff. Neben gewohnter guter Musik, Snacks und Getränken gibt es diesmal auch Cocktails zu erschwinglichen Solipreisen. Der gesamte Gewinn kommt dem Linkes Zentrum Rastatt zu Gute, um die dortigen Strukturen aufzubauen und zu stärken!

Wir freuen uns auf euch!

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15. April 2014Nation Ausgrenzung Krise – Veranstaltung mit Sebastian Friedrich

08. April 2014Treffen Aktionsbündnis Mittelbaden

30. März 2014Sonntagsbrunch

Immer am letzten Sonntag im Monat findet im Caracol der Brunch statt.

Es gibt leckeres Essen gegen Spende.

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30. März 2014Lesekreis

Anfang 2013 haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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27. März 2014Diskussionabend: Macht ein NPD-Verbot Sinn und ist das gut?

Über die in den Medien kontrovers diskutierte Frage wollen wir am Donnerstag den 27.März ab 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum Caracol Bühl reden. Insbesondere die Aufgaben engagierter AntifaschistInnen, aber auch eine allgemeine Haltung zum Verbot sollen die Ergebnisse des Abends sein. Natürlich wird auch das erste NPD-Verbotsverfahren unter die Lupe genommen.

Donnerstag 27.März – 19.00 Uhr – Soziales Zentrum Caracol Bühl

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15. März 2014Offener Treff

Im Anschluss an die Veranstaltung Verstrickungen von Verfassungschutz und NSU bleibt das Caracol bis in die Nacht hinein geöffnet, um bei Getränken und Snacks den Abend ausklingen zu lassen.

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15. März 2014Vortrag: Verstrickungen zwischen NSU und Verfassungsschutz

Bereits bei der Gründung deutscher Geheimdienste wie dem Bundesnachrichtendienst oder dem Amt für Verfassungsschutz waren Nazis beteiligt. Diese ehemaligen Beamten der Gestapo und des Sicherheitsdienstes garantierten eine strikte antikommunistische Ausrichtung.

Seit über 60 Jahren arbeiten die verschiedenen Geheimdienste in Deutschland mit Nazis zusammen. In dem Vortrag werden die verschiedenen Indizien zu dieser Zusammenarbeit, wie die Geheimarmee Gladio, oder die Morde des NSU beleuchtet.

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02. März 2014Lesekreis

Anfang des Jahres 2013 haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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23. Februar 2014Sonntagsbrunch im Februar

23. Februar 2014Gemeinsam nach Pforzheim – Nazimahnwache verhindern!

Wie seit den 90er Jahren jedes Jahr, versucht der NPD-nahe „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ auch 2014 wieder, auf dem Pforzheimer Wartberg am 23.Februar seine geschichtsrevisionistische und offen faschistische Propaganda in Form einer Mahnwache auf die Straße zu tragen. Sie beziehen sich hierbei auf den 23. Februar 1945 und versuchen dabei die Verbrechen des deutschen Faschismus in eine Geschichte umzudichten, in der die eigentlichen Täter die Opfer seien. Im Jahre 2013 konnten engagierte Antifaschistinnen und Antifaschisten zumindest einigen Nazis den Zutritt zur Mahnwache verwehren und aber auch die Trauerfeier wurde lautstark und sichtbar gestört.

An diese Erfolge gilt es anzuknüpfen! Deshalb fahren wir am 23.Februar wie viele andere Städte aus Baden-Württemberg auch mit dem Zug nach Pforzheim. Hierzu treffen wir uns in Achern und Bühl jeweils um 14.00 Uhr an den Bahnhöfen. In Pforzheim selbst gilt es dafür zu sorgen, dass menschenverachtende Propaganda und faschistisches Gedankengut in der Öffentlichkeit keinen Platz haben.

Bei Fragen zum Tag selbst oder zur Anreise könnt ihr gerne zum Antifaschistischen Abend im Sozialen Zentrum Caracol Bühl am 18.Februar um 19.00 Uhr kommen. Hier erhaltet ihr auch noch mal die aktuellsten Informationen.

Der Antifaschistische Abend im Caracol Bühl

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15. Februar 2014Offener Treff

Am kommenden Samstag Abend möchten wir ab 19 Uhr im Caracol ein wenig zusammensitzen, Kicker spielen, Musik hören, leckere Bowle trinken und einfach einen gemütlichen Abend miteinander vebringen.

Schaut einfach vorbei wenn ihr Lust habt!

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13. Februar 2014Bündnistreffen im Gasthaus Sternen

26. Januar 2014Sonntagsbrunch im Januar!

26. Januar 2014Lesekreis

Anfang des Jahres 2013 haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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16. Januar 2014Dokumentarfilm: Bahn unterm Hammer

05. Januar 2014Bad-Taste-Party 4.0

21. Dezember 2013Jahresabschlussfeier

Mit leckerem Racletteessen lassen wir das Jahr Revue passieren…

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21. Dezember 2013Lesekreis

Anfang des Jahres 2013 haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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12. Dezember 2013Initiierung eines Bündnisses gegen das Nazizentrum „Rössle“ in Rheinmünster-Söllingen

Am 12.12.2013 lädt der Antifaschistische Abend mit vielen weiteren Gruppierungen ins Gasthaus Sternen nach Bühl ein, um über die Initiierung eines breitgefächerten Bündnisses und dessen Aktionen zu diskutieren.

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10. Dezember 2013Veranstaltung: Völkermord an den Armeniern

08. Dezember 2013Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bühl

Auch dieses Jahr bieten an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bühl wieder viele Leckereien an. Kommt durch zu Kaffee, Kuchen und mehr. Auch Kiwimarmelade wird wieder im Angebot sein!

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07. Dezember 2013Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bühl

Auch dieses Jahr bieten an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bühl wieder viele Leckereien an. Kommt durch zu Kaffee, Kuchen und mehr. Auch Kiwimarmelade wird wieder im Angebot sein!

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06. Dezember 2013Offener Treff

Offener Treff im Caracol! Bei guter Musik und leckeren Getränken werden die letzten Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt getroffen!

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21. November 2013Vortrag: Lebensunwert? Zur Deportation und Ermordung von Menschen mit Behinderungen 1940 / 1941

 

(Kehl-Kork) Weil sie krank oder in ihrem Lebensvollzug behindert waren, wurden in den Jahren 1940/41 im Deutschen Reich Menschen aus psychiatrischen Krankenhäusern sowie aus Heil- und Pflegeanstalten in eigens eingerichtete Tötungseinrichtungen deportiert, vergast und verbrannt. Grundlage für diese systematische Ermordung von über 70.000 Menschen war ein „Führererlass“, datiert auf den 1. September 1939.

 

Auch aus der damaligen „Heil- und Pflegeanstalt für Epileptische in Kork“ wurden 113 Heimbewohnerinnen und –bewohner nach Grafeneck auf der Schwäbischen Alb gebracht und ermordet.

 

Schon bevor die Tötungsmaschinerie der „Aktion T 4“ gestartet wurde, kam es zu Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen durch ein rassistisches Kosten- und Nutzendenken und durch das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ auf dessen Grundlage ab 1934 Zwangssterilisationen durchgeführt wurden.

 

Der Historiker Klaus Freudenberger informiert in seinem Vortrag am 21. November 2013, 19 Uhr, Soziales Zentrum Caracol Bühl, an Hand von zeitgeschichtlichen Dokumenten den langen Weg der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen und ihre Ermordung ab 1940.

 

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17. November 2013Austellung „Worte gegen Rechts“ am Panzergraben

Wir treffen uns morgens um 10 Uhr am Caracol und fahren dann mit Autos nach Memprechtshofen.

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16. November 2013Aktionstag zu den Geschehnissen am Panzergraben

Unter anderem wird es morgens einen Stand auf dem Bühler Wochenmarkt geben, bevor im Caracol danach Transpis und Schilder gemalt werden, um die Ausstellung „Worte gegen Rechts“ zu erweitern.

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12. November 2013Filmvorführung: Dokumentarfilm „Fritz lebt“

Der Dokumentarfilm von Elke Baur beschreibt das Leben von Fritz Levy, dem einzigen Juden Jevers, der nach dem Holocaust in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist. Beginn ist 19.00 Uhr, im Sozialen Zentrum Caracol.

 

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09. November 2013Begehung des Jüdischen Rundweges in Bühl

Wie auch die letzten zwei Jahre bieten wir allen Interessierten an, sich am „Rundgang auf den Spuren Jüdischer Geschichte“ in Bühl zu informieren. Begleitet wird der Rundgang von Betina Streicher, Mitarbeiterin des Stadtgeschichtlichen Instituts. Beginn ist 14.30 Uhr Busbahnhof Bühl.

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09. November 2013Städtisches Gedenken zur Reichspogromnacht

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich an dem Gedenken zur Reichspogromnacht vor 75 Jahren, am Johannes-platz in Bühl teilzunehmen. Es ist wichtig das wir uns der Geschichte erinnern und aus ihr die richtigen Schlüsse ziehen, um den Faschismus frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

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05. November 2013Informationsabend Volkstrauertag/Panzergraben

Der Antifaschistische Abend trifft sich am 5.11.2013 zum Thema Volkstrauertag. Insbesondere auch auf die Geschehnisse in Memprechtshofen wird eingegangen. Los gehts ab 19.00 Uhr!

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24. Oktober 2013Dokumentarfilm: Wasser unterm Hammer

20. Oktober 20133 Jahre Caracol – Großer Geburtstagsbrunch!

Leckeres Essen, Live-Musik und vieles mehr erwartet euch am Sonntag ab 11.00 Uhr!

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18. Oktober 20133 Jahre Caracol – das wird gefeiert!

Leckere Cocktails, Rückblicke in die letzten drei Jahre und vieles mehr erwartet euch am Freitag Abend in gemütlicher Runde!

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17. Oktober 2013Veranstaltung: Was ist eigentlich Repression?

15. Oktober 2013Das Caracol wird 3!

12. Oktober 2013Naziaufmarsch in Göppingen blockieren!

Die Faschisten in der Region Göppingen haben in den letzten Jahren eine aktive Naziszene aufgebaut. Allein im letzten Jahr veranstalteten die selbsternannten “Autonomen Nationalisten Göppingen” fünf Kundgebungen und Demonstrationen und fielen immer wieder auf, durch Bedrohungen und Angriffe gegen Menschen, die nicht in ihre beschränkte Weltanschauung passen. Am 12. Oktober wollen sie nun erneut aufmarschieren. Das lassen wir uns nicht bieten!

Die Stadt Göppingen ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Naziszenen entwickeln können, wenn sie nicht frühzeitig als Problem erkannt und bekämpft, sondern stattdessen von Lokalpolitik und Stadtverwaltung verheimlicht und verharmlost werden. Wenn Nazis auf diese Art Raum geboten wird, nutzen sie diesen und breiten sich aus. Bringt man ihnen Gleichgültigkeit oder gar Toleranz entgegen, so zeigen sie verstärkte Präsenz durch Angriffe und Agitation. Jedes selbstbestimmte öffentliche Auftreten der Faschisten stärkt sie nach Innen und ist eine unmissverständliche Drohgebärde nach Außen. Je stärker und durchsetzungsfähiger sie sich dabei geben können, desto anziehender wirkt der Auftritt auf rechtsoffene SympathisantInnen, desto höher also die Gefahr von weiterem Zulauf.

Seit nunmehr über 90 Jahren morden sich der Faschismus und seine Vertreter durch die Geschichte. Mindestens 184 Tote durch Nazigewalt in der BRD seit 1990, die NSU-Morde und der rassistische Massenmord von Oslo sind aktuelle Beispiele der mörderischen Konsequenzen dieser Ideologie. Es ist ein fataler Fehler, diese Taten aus ihrem politischen Zusammenhang zu lösen und zu Gewalttaten fanatischer Einzeltäter umzudeuten. So bleiben die dahinterstehenden Strukturen, Netzwerke und Verbindungen im Dunkeln und werden verharmlost. Die deutschen Faschisten haben mit ihrem Vernichtungszug gegen die europäischen Jüdinnen und Juden, gegen Sinti und Roma und Homosexuelle, mit der blutigen Zerschlagung der gesamten ArbeiterInnenbewegung und dem kompromisslosen Kampf gegen alle fortschrittlich gewandten Menschen schon einmal eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte geschrieben. Auch wenn die faschistische Gewalt heute in ihren Dimensionen neben diesen Ereignissen verblasst, so entspringt sie doch derselben Intention, derselben Gedankenfolge von wertvollem und unwertem Leben. Die heutigen Faschisten sind die direkten Nachfolger der Nazis von damals. Zwangsarbeit, das Verbot jeder gewerkschaftlicher Mitbestimmung, die systematische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt ein unvorstellbar zerstörerischer Weltkrieg, dem Millionen von Menschen geopfert wurden. Das sind die realen Auswirkungen einer faschistischen Herrschaft. Mit dem vermeintlichen Kampf gegen “Unrecht”, oder gar antikapitalistischen Aussichten hat das nichts zu tun. Nazis sind keine Antikapitalisten, sondern streben die Zuspitzung von Ausbeutung und Unterdrückung an. Eine vielfältige und dabei gleichberechtigte Gesellschaft mit wirklichen Beteiligungsmöglichkeiten ist das genaue Gegenteil der faschistischen Bestrebungen und ihr erstes Angriffsziel.

Alle, die für Solidarität und gesellschaftliche Mitbestimmung eintreten, haben zugleich auch die Pflicht, rechte Angriffe abzuwehren und den Nazis einen aktiven Widerstand entgegenzubringen. Solange die menschenfeindliche faschistische Hetze verbreitet werden kann, ist es notwendig, den Verantwortlichen jeden Handlungsraum zu nehmen. Faschistische Demonstrationen sind zwar nur die Spitze des Eisbergs, sie sind zugleich aber der offensichtlichste Punkt, an dem eine Gegenbewegung ansetzen kann und muss. Diese Aufmärsche mit Blockaden zu verhindern ist ein viel erprobtes Mittel, das sich in den letzten Jahren mehrfach bewährt hat. In zahlreichen Städten in der ganzen BRD – Dresden, Karlsruhe, Mannheim, oder Potsdam sind nur einige Beispiele – haben hunderte und tausende Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft, unabhängig von Alter, Herkunft, oder sozialem Hintergrund mit engagiertem Einsatz bewiesen, dass Nazis gestoppt werden können. Um das zu erreichen, müssen wir als antifaschistische Bewegung zusammenhalten und einen respektvollen und solidarischen Umgang wahren.

Am 12. Oktober werden wir den Nazis in Göppingen unsere Solidarität, unseren Zusammenhalt und unsere Entschlossenheit entgegensetzen – sie sollen keinen Schritt laufen!. Dabei wollen wir uns weder auf Provokationen der Polizei einlassen, noch werden wir uns von ihr einschüchtern, oder uns von unserem Vorhaben abbringen lassen. Kommt alle und bringt gemeinsam mit uns einen vielfältigen, kreativen und dynamischen Widerstand auf die Straße! Wir werden die Stadt mit Leben füllen, lautstark demonstrieren und die Nazis blockieren. Solange die Gegner eines solidarischen und gleichberechtigten Zusammenlebens ihre Hetze auf die Straße tragen, werden wir nicht aufhören eines deutlich zu machen:

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Kein Fußbreit den Faschisten!

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08. Oktober 2013Mobi-Veranstaltung: Gegenproteste zum Nazi-Aufmarsch in Göppingen

Am Dienstag den 08.12.2013 findet ab 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum Caracol eine Infoveranstaltung statt, welche die Geschehnisse rund um den Nazi-Aufmarsch thematisiert. Auch auf die Anreise am 12.10 wird eingegangen. Danach folgt der alle 2 Wochen stattfindende Antifaschistische Abend, wozu jedeR eingeladen ist.

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03. Oktober 2013Proteste gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Stuttgart

Zugtreffpunkte am 3. Oktober zur Fahrt nach Stuttgart

Achern: 11.00 Uhr (11.16 Uhr)

Bühl: 11.00 Uhr (11.21 Uhr)

 

 

Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut!
Gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober in Stuttgart

Am 3. Oktober sollen in Stuttgart die offiziellen Feierlichkeiten zum sogenannten „Tag der Deutschen Einheit“ stattfinden. Unter dem Motto „Zusammen einzigartig“ werden eine halbe Million Besucher zu dem Spektakel erwartet. Mit Partymeile, Bürgerfest, Gottesdienst, Spiel- und Sportarena und staatsoffiziellem Festakt soll die aufwändige Inszenierung vor allem eines: Den kompromisslosen Siegeszug des deutschen Kapitals der letzten 23 Jahren in hellem Glanz präsentieren und als Wohltat für die gesamte Bevölkerung verkaufen. Mit unermüdlicher Hetze gegen die DDR als sozialistischen Staat, sollen gesellschaftliche Perspektiven jenseits des Kapitalismus zugleich diskreditiert und als „ewig gestrig“ abgestempelt werden. Im Spotlight der großen Show stehen reaktionäre Impulsgeber  wie Bundespräsident Gauck, der nicht nur den Rassismus eines Thilo Sarrazin für mutig befindet und den deutschen Kriegseinsatz in Afghanistan gerne fortsetzen möchte, sondern auch das Hartz4-Armutspaket als Muntermacher würdigt.

Was die Einverleibung der DDR und die 1990 angestoßene Entwicklungen für den größten Teil der Bevölkerung innerhalb der neugezogenen Grenzen der BRD tatsächlich bedeuteten, ist alles andere als ein Grund zu feiern. Massenarbeitslosigkeit, Armut, weitreichender staatlicher Sozialabbau, sinkende Reallöhne und prekäre Arbeitsverhältnisse. Das sind die Einschnitte, die für die kapitalistischen Interessen am „Standort Deutschland“ in den letzten Jahren in Kauf genommen werden sollten. Die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegseinsätzen auf dem gesamten Globus zur Sicherung von Einflusssphären, Ressourcen und Absatzmärkten gehört ebenso zum „Deutschland-Komplettpaket“, wie eine passende ideologische Unterfütterung der kapitalistischen Mobilmachung: Schwarz-Rot-Goldener Einheitstaumel ist wieder voll im Trend und soll nicht nur bei Fußballspielen und an Feiertagen für ein nationales Gemeinschaftsgefühl sorgen, das weder Ausgebeutete noch Ausbeuter kennt und alle scheinbar an einem Strang ziehen lässt. Diejenigen, die nicht in dieses nationalistische Konzept passen, wie “unerwünschte” MigrantInnen, oder sozial Benachteiligte, haben dabei das Nachsehen. Rassistische und sozialdarwinistische Stimmungsmache und Gewalt, haben in den letzten 20 Jahren in Pogromen und Morden immer wieder traurige Höhepunkte erlebt.

Was ist Anfang der 90er Jahre also passiert? Mit dem Niedergang der DDR und den sozialistischen Staaten um die Sowjetunion, ist die große Systemkonkurrenz der westlichen kapitalistischen Staaten gefallen. Damit ist auch die hohe Messlatte verschwunden, die sozialistische Staaten wie die DDR in Sachen Sozialpolitik im Weltmaßstab gesetzt haben. Durch verstaatlichte Ressourcen und Märkte, sowie hohe Standards der sozialen Sicherung haben sie den globalen kapitalistischen Verwertungsdrang in einem gewissen Rahmen gehalten und das westliche Kapital zu Zugeständnissen an die lohnabhängige Bevölkerung gezwungen. Der Weg für Kürzungsorgien und den Rückbau von erkämpften Rechten der Lohnabhängigen in der BRD, wurde durch den sozialistischen Zusammenbruch wieder freigeräumt. Die Produktionsmittel der DDR gingen derweil entweder zu Ramschpreisen in kapitalistische Hände über, oder wurden schlichtweg brachgelegt, um westlichen Kapitalfraktionen keine neue Konkurrenz zu schaffen. Für die Lohnabhängigen blieb eine zerstörte wirtschaftliche Infrastruktur und soziale Perspektivlosigkeit zurück. Die neue Größe und das erhöhte wirtschaftliche Potenzial der neuen BRD brachten Großmachtbestrebungen der Herrschenden mit sich, die gerade heute in der autoritären deutschen Europapolitik wieder offen zu Tage treten.

Auch heute noch ist die DDR den Herrschenden ein Dorn im Auge. Anstatt einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Fehlern des Staates, werden Vergleiche zum menschenverachtenden deutschen Faschismus gezogen und Probleme wie staatliche Repression, einseitige Beteiligungsmöglichkeiten und Privilegien für die Oberschicht, die in kapitalistischen Staaten noch wesentlich ausgeprägter sind, groß skandalisiert. Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass Errungenschaften des sozialistisches Staates, wie die allgemeine Sicherung vor Armut, das Bildungssystem ohne strukturelle Benachteiligungen, oder die weitreichende Gleichberechtigung von Frauen, in der öffentlichen Auseinandersetzung zugleich konsequent ausgeblendet werden.

Wir werden am 3. Oktober auf die Straße gehen, um gegen die Glorifizierung des kapitalistischen Vormarsches in allen Bereichen der Gesellschaft zu protestieren. Die nationalistische Proklamierung von „Einheit“ und „Zusammenhalt“ kann einzig und allein denen nutzen, die von den immer schlechteren Lebens- und Arbeitsbedingungen der lohnabhängigen Masse der Bevölkerung profitieren. Ob die vermeintliche Zusammengehörigkeit in rassistischer Manier durch Abgrenzung und Diffamierung von Anderen, oder ganz modern als „multikulturelles Teamwork“ für den deutschen Standort, präsentiert wird, spielt letztendlich keine Rolle – wir lassen uns davon nicht täuschen! Im Kampf um eine solidarische und gerechte Gesellschaft lassen wir uns weder entlang unserer Herkunft und Kultur spalten, noch vergessen wir den Unterschied zwischen der profitablen Aneignung und dem erzwungenem Verkauf von Arbeitskraft. Unsere eigentlichen Gemeinsamkeiten kann kein Nationalstaat präsentieren. Sie stecken vielmehr in dem Interesse, eine befreite Gesellschaft aufzubauen. Eine Gesellschaft, in der wir gemeinsam und ausgehend von den vorhandenen Möglichkeiten und Bedürfnissen der Menschen, über die Produktion und Verteilung von Gütern und den Aufbau des sozialen Gefüges entscheiden.

Mit einer lautstarken antikapitalistischen Demonstration und kreativen Störaktionen während den Feierlichkeiten zum 3. Oktober werden wir deutlich machen, dass wir die unaufhaltsam anwachsenden Missstände in der Gesellschaft nicht einfach hinnehmen. Daran ändern auch inszenierte Jubelorgien nichts.

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte!
Für eine antikapitalistische Perspektive!

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29. September 2013Sonntagsbrunch im September!

„Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Brunch und nach Leben. „ (frei nach J. Ringelnatz)
Wie jeden letzten Sonntag im Monat, laden wir auch diesmal wieder zum gemütlichem Sonntagsbrunch ein.
In gemütlicher Atmosphäre und beim Austausch mit netten Leuten
kann man den Tag entspannt beginnen und dadurch auch der „Sonntags-Melancholie“ vorbeugen.
Wir freuen uns!

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29. September 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Mitglieder des Caracollektiv überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam kurze gesellschafts-politische oder historische Texte oder Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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29. August 2013Falkenfahrt nach Spanien

21. August 2013Offener Treff

Ab 20.00 ist das Caracol geöffnet, kühle Getränke, nette Musik und alles was für einen guten Abend dazugehört!

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11. August 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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08. August 2013Offener Treff

Diesen Donnerstag wieder Offener Treff – bei kühlem Bier und anderen Getränken gemütlich den Abend ausklingen lassen.

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24. Juli 2013Cocktailabend zum Ferienanfang

Pünktlich zum Ferienanfang für viele Schüler wird es ab 19.00 im Caracol leckere Cocktails und andere Getränke gegen Spendenbasis zu genießen geben. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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21. Juli 2013Sonntagsbrunch im Stadtgarten!

18. Juli 2013Film + Diskussion: Blut muss fließen

06. Juli 2013Kicken gegen Rassismus 2013

01. Juli 2013Kicken gegen Rassismus Vorbereitungstreffen

Auch Turnier-Orga ist Teamplay – Wir zählen auf dich!

Dass ein Turnier wie das „KgR“ auch im Vorfeld viel Organisation bedeutet, ist klar. Und dass es umso mehr Spaß macht, je mehr Schultern diese Arbeit stemmen, sowieso.

Wenn du Dein Turnier also nicht nur aufm Platz, sondern auch im Vorfeld supporten möchtest, dann bist du nächsten Montag, den 1. Juli  um 18 Uhr beim Orga-Treffen herzlich willkommen.

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30. Juni 2013Brunch im Juni!

30. Juni 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Menschen rund um das Caracol überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet nun jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam gesellschafts-politische oder historische Texte bzw. Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so in der Gruppe weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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24. Juni 2013Vorbereitungstreffen Kicken gegen Rassismus

21. Juni 2013Spieleabend im Caracol!

Ab 19.00 Uhr ist das Caracol geöffnet, um bei leckeren Getränken und Gesellschaftsspielen in das Wochenende zu starten! Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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13. Juni 2013Vorbereitungstreffen Kicken gegen Rassismus

Hier werden die aktuellen Planungen besprochen und der Tagesablauf vorbereitet – ihr könnt gerne ab 18.00 Uhr durchschauen!

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24. Mai 2013Veranstaltung mit Kurt Pätzold: „Judenhass und Völkermord: Unerklärlich, unbegreiflich?“

„Judenhass und Völkermord: Unerklärlich, unbegreiflich?“

Kaum ein historisches Ereignis ist so ausführlich erforscht worden wie der Völkermord an den Juden während des zweiten Weltkrieges. In der Schule, den Medien, sowie in der Kunst ist dieses Thema „allgegenwärtig“. Doch meistens geht es ausschließlich um das Wer, das Wo und das Wann. Mit der Frage nach dem Warum wird sich kaum beschäftigt.

Manche Forscher sind der Meinung der Holocaust stelle ein Verbrechen dar, das jedes Fragen nach dem Warum unmöglich mache. Wer das so akzeptiert, nimmt dieses Verbrechen aus jeglichem historischen Zusammenhang heraus und macht von einer längst überholten Geschichtsschreibung gebrauch, die beschreibt, ausschmückt, rühmt oder beklagt, aber in keiner Weise analysiert. Doch will man die Ursachen für diese Geschehnisse ergründen, so muss man genau dies tun. Schnell stellt man dann fest, dass das Wer, das Wo und das Wann keine zufällligen Faktoren waren, sondern dass der Holocaust mit all seinen Schrecken und Verbrechen sehr wohl in einem erklärbaren geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhang steht.

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Kurt Pätzold, Historiker aus Berlin, genauer darauf eingehen.

Am Freitag dem 24.05.2013 um 19:30 Uhr laden die VVN Kreisvereinigung Ortenau, der Antifaschistische Abend des Sozialen Zentrums Caracol und die Antifaschistische Linke Bühl-Achern in die Illenau-Werkstätten ein. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde geben, der Eintritt ist frei. Zum Veranstaltungsflyer.

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14. Mai 2013KGR-Vorbereitungstreffen

08. Mai 2013Vorbehaltsfilm Ohm Krüger

Der antibritische nationalsozialistische Propagandafilm unter der „Gesamtleitung“ von Emil Jannings erhielt alle zur Verfügung stehenden Prädikate, darüber hinaus das für ihn geschaffene „Film der Nation“. Das mit einem Budget von 5,4 Millionen Reichsmark zweitteuerste Prestige- und Propagandaprojekt der NS-Zeit versucht die Vernichtungspolitik in den Konzentrationslagern zu rechtfertigen, indem es diese als Erfindung der Briten in Südafrika anprangert. Historischer Rahmen ist der Burenkrieg (1899 – 1902), und zu Beginn wirbt der Patriarch und Burenpräsident Paul (Ohm) Krüger in Europa vergeblich für die Unterstützung seiner Gefolgsleute gegen die Engländer, die die Goldvorkommen im Burengebiet ausbeuten wollen. In Rückblenden werden Krügers Konflikt mit seinem britischen Kontrahenten Cecil Rhodes geschildert sowie der Disput mit seinem zunächst anglophilen Sohn Jan. Die – vom Film offen propagandistisch inszenierte – Grausamkeit und Hinterlist der britischen Armee vereint die Familie jedoch im aussichtslosen Kampf. Gleichzeitig behauptet der Film, dass der erfolglose Widerstand der Buren nicht sinnlos war: In der letzten Szene des Films „prophezeit“ Krüger den Untergang Englands.

Gestiftet wird der Film von der Murnau-Stiftung

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02. Mai 2013Cocktail-Abend im Caracol!

01. Mai 2013Demonstration: Heraus zum revolutionären 1.Mai!

28. April 2013Brunch im April!

28. April 2013Lesekreis im Caracol

Anfang dieses Jahres haben sich einige Mitglieder des Caracollektiv überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam kurze gesellschafts-politische oder historische Texte oder Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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26. April 2013Offener Treff

16. April 2013Veranstaltung: Gewerkschaften

14. April 2013Worte gegen Rechts am Panzergraben bei Memprechtshofen

Worte gegen rechts am Panzergraben bei Memprechtshofen

 

 

Am 14. April 2013 findet am Panzergraben in Rheinau Memprechtshofen eine Ausstellung mit dem Titel „Worte gegen Rechts“ statt. Gedichte, Karikaturen, Collagen und vieles mehr zum Thema (Anti)faschismus werden dort ausgestellt. Der Antifaschistische Abend des sozialen Zentrums Caracol beteiligt sich ebenfalls an dieser Ausstellung.

 

Die letzten zwei Jahre marschierten an diesem Datum bis zu 60 Faschisten dort auf, um ihr geschichtsverfälschendes Gedankengut kundzutun. Für dieses Jahr haben die Nazis bisher noch nichts angemeldet.

 

Doch für uns gilt weiterhin:

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

 

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13. April 2013München: Bundesweite Großdemonstration gegen Naziterror und staatlichen Rassismus

Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!
Antifaschistische Demonstration | Samstag 13. April |13 Uhr | Stachus | München

Alle Informationen gibts hier.

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08. April 2013Vorbereitungstreffen Kicken gegen Rassismus

07. April 2013Arbeitstag am 7.04

In und um das Caracol wird wieder einiges in Schuss gebracht, los gehts ab 11 Uhr, willkommen ist jeder.

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05. April 2013Spieleabend/Offener Treff

31. März 2013vegan/vegetarischer Brunch im März!

31. März 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Mitglieder des Caracollektiv überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam kurze gesellschafts-politische oder historische Texte oder Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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28. März 2013Offener Treff

Mit einem gediegenen Donnerstagabend läuten wir mit Bowle und anderen Getränken ab 19.00 das lange Wochenende ein.

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15. März 2013Offener Treff und Vokü

In den „Iden des März“  2013 wollen wir gemeinsam beim Offenen Treff Kräfte sammeln und einen netten Abend erleben. Es gibt nicht nur eine lecker gekochte Volksküche für alle (gegen eine kleine Spende..), sondern auch eine nette Atmosphäre für einen gediegenen Freitag Abend in der Bühler Innenstadt. Wahrscheinlich wird es wohl etwas mit Hirse zum Essen geben, aber das ist noch nicht ganz sicher.

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24. Februar 2013Februarbrunch

„Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Brunch und nach Leben. „ (frei nach J. Ringelnatz)
Wie jeden letzten Sonntag im Monat, laden wir auch diesmal wieder zum gemütlichem Sonntagsbrunch ein.
In gemütlicher Atmosphäre und beim Austausch mit netten Leuten
kann man den Tag entspannt beginnen und dadurch auch der „Sonntags-Melancholie“ vorbeugen.
Wir freuen uns!

Zur Facebookveranstaltung geht es hier lang.

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24. Februar 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Mitglieder des Caracollektiv überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam kurze gesellschafts-politische oder historische Texte oder Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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23. Februar 2013Naziaufmarsch in Pforzheim verhindern!

Am 23. Februar 2013 veranstaltet der faschistische “Freundeskreis Ein Herz für Deutschland” eine “Fackel-Mahnwache” auf dem Pforzheimer Wartberg. Seit rund 20 Jahren nehmen die Nazis die  Bombardements auf Pforzheim jährlich am 23. Februar 1945 zum Anlass, um den deutschen Faschismus zu glorifizieren.

Mit dieser und anderen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet versuchen Nazis für ein Geschichtsbild einzutreten, das von dem mörderischen Verbrechen des deutschen Faschismus ablenkt und stattdessen die militärischen Kontrahenten der Faschisten zu den eigentlichen Tätern umlügt. In ihrer Propaganda finden dementsprechend weder die Ermordung von Millionen von Menschen in Vernichtungslagern, noch der deutsche Kriegsbeginn Erwähnung.

 

In den letzten Jahren beteiligten sich durchschnittlich 100-200 Nazis an der Mahnwache. Damit ist die Veranstaltung der größte, regelmäßig stattfindende Naziaufmarsch in Baden-Württemberg! Da ihre Mobilisierung 2013 auf einen Samstag fällt, werden die Faschisten im kommenden Februar wohl eine noch stärkere Mobilisierung, als in den vergangenen Jahren anstreben.
Antifaschistische Proteste aus verschiedenen Spektren dagegen konnten das Event die letzten Male nicht verhindern. Durch massives Eingreifen der Polizei wurden vielfältige antifaschistische Gegenaktionen immer wieder angegriffen oder behindert. Das werden wir uns nicht mehr bieten lassen: Am 23. Februar 2013 geben wir den Rechten keine Chance, ihre Geschichtslügen herauszuposaunen!

Wir werden mit vielfältigen Aktionen und direkten Blockaden den Nazis zeigen, dass sie nicht erwünscht sind. Ob in Stuttgart, Göppingen, Heilbronn, oder Pforzheim – niemals werden wir zulassen, dass ihre Aufmärsche ungestört ablaufen!

…NICHT LANGE FACKELN!
Alle auf die Straße und den Naziaufmarsch verhindern!

 

 

Quelle: http://aabs.blogsport.eu/?p=885

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08. Februar 2013Offener Treff

05. Februar 2013Veranstaltung: Nicht nur bei NSU und NPD: Das Problem heißt Rassismus!

Seit der Aufdeckung der Morde des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds wird in Deutschland vermehrt über Rassismus diskutiert, wobei zumeist lediglich auf militanten Rassismus von organisierten Neonazis eingegangen wird. Doch Rassismus tritt vielfältiger in Erscheinung und ist keineswegs auf das Neonazi-Spektrum an den „Rändern“ zu begrenzen. Vielmehr drückt sich Rassismus im Alltag, in den Medien, bei Behörden usw. auch in der „Mitte der Gesellschaft“ aus.
Im Vortrag wird zunächst auf die unterschiedlichen gegenwärtigen Formen des Rassismus in Deutschland eingegangen. Dabei wird die Frage eine Rolle spielen, warum er überhaupt existiert und was Rassismus eigentlich ist. Diese Frage soll anschließend am Beispiel der Analyse der „Sarrazindebatte“ 2010 diskutiert werden.

Sebastian Friedrich (Berlin / Duisburg-Essen), Schulabbrecher des Windeck Gymnasiums Bühl und heute Publizist, Redakteur bei kritisch-lesen.de, Lehrbeauftragter der Alice Salomon Hochschule Berlin, freier Mitarbeiter bei der Beratungsstelle ReachOut Berlin und aktiv bei der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienkritik, Diskurstheorie, Rassismusanalyse, Klassenverhältnisse und soziale Bewegungen. Derzeit promoviert zur Repräsentation von Sozialleistungsabhängigen an der Universität Duisburg-Essen. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen.
Zuletzt erschienen der Aufsatz „Die diskursive Erschaffung des ‚nutzlosen Anderen‘. Zur Verschränkung von Einwanderungs- und Unterschichtendiskurs“ (in:  Jäger, Margarete / Kaufmann, Heiko 2012:
Skandal und doch normal. Impulse für eine antirassistische Praxis.
Münster: Unrast. S. 96-111) und das gemeinsam mit Hannah Schultes verfasste Paper „Bedrohung Salafismus? Aktuelle Debatte in Deutschland bedient antimuslimischen Rassismus und nützt dem Verfassungsschutz“
(Standpunkte der Rosa Luxemburg Stiftung 15/2012). Bereits 2011 erschien der von Sebastian Friedrich herausgegebene Sammelband „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“ (Münster: Edition Assemblage).

der Vortrag wird von der Rosa Luxemburg Stiftung Baden Württemberg (finanziell) unterstützt.

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29. Januar 2013Dokumentarfilm zur Befreiung Auschwitz

Filmvorführung zum 68sten Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz-Birkenau

 

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Arme, zum 68sten Mal.

Das KZ Auschwitz-Birkenau war das größte Vernichtungslager während der Zeit des deutschen Faschismus. Der Name „Auschwitz“ wurde zum Symbol für den Holocaust. Von den mehr als 5,6 Millionen Opfern des Holocausts wurden etwa 1,1 Millionen Menschen, darunter eine Million Juden, in Birkenau ermordet. Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen, medizinische Versuche oder die spätere Vergasung ermordet.

 

Aus diesem Anlass zeigt der antifaschistische Abend im Caracol, den Dokumentarfilm „Die Befreiung von Auschwitz“.

Dieser Dokumentarfilm enthält alle Aufnahmen, die sowjetische Kameramänner nach der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 gedreht haben. Gezeigt werden u.a. Gebiete des Konzentrationslagers Auschwitz unmittelbar nach der Befreiung durch die erste ukrainische Front der Roten Armee. Ergänzt wir der Film durch Interviews mit dem Kameramann Alexander Woronzow, der die Soldaten der Roten Armee begleitete.

 

Wir laden alle Interessierten am Dienstag den 29.01. um 19.00 Uhr ins soziale Zentrum Caracol in Bühl, Eisenbahnstraße 4 ein. Die Laufzeit beträgt 55 Minuten, im Anschluss besteht Möglichkeit zur Diskussion.

 

Die Veranstaltung auf Facebook

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27. Januar 2013Falkentreffen

Die Bühler Falken treffen sich um 18.00 im Caracol!

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27. Januar 2013Januarbrunch

„Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Brunch und nach Leben. „ (frei nach J. Ringelnatz)
Wie jeden letzten Sonntag im Monat, laden wir auch diesmal wieder zum gemütlichem Sonntagsbrunch ein.
In gemütlicher Atmosphäre und beim Austausch mit netten Leuten
kann man den Tag entspannt beginnen und dadurch auch der „Sonntags-Melancholie“ vorbeugen.
Wir freuen uns!

Zum Facebookevent geht es hier lang.

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27. Januar 2013Lesekreis

Anfang dieses Jahres haben sich einige Mitglieder des Caracollektiv überlegt einen Lesekreis zu organisieren. Dieser findet jeden letzten Sonntag im Monat, nach dem monatlichen Brunch statt. Wir wollen gemeinsam kurze gesellschafts-politische oder historische Texte oder Buch-Kapitel lesen, diese diskutieren und uns so weiterbilden. Alle sind herzlich eingeladen, am Lesekreis teilzunehmen und eigene Ideen und Meinungen einzubringen! Den aktuellen Text erhaltet ihr per Kontaktanfrage auf der Caracol-Homepage oder ihr kommt einfach vorbei.

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25. Januar 2013Caracol-Bad-Taste Party

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Zum Facebookevent und näheren Informationen geht es hier lang!

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27. Dezember 2012Raumplenum

Bei diesem wöchentlichen Treffen, sind alle eingeladen, die sich für das Caracol interessieren. An diesem Abend werden die grundlegenden Angelegenheiten geregelt und es wird alles besprochen, was mit dem Caracol zu tun hat. Es sind alle herzlich willkommen!

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15. Dezember 2012Stand auf dem Weihnachtsmarkt Bühl

Besuche uns bei Kürbissuppe, heißen Getränken und mehr!

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13. Dezember 2012Veranstaltung: Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion

Eine Veranstaltung von: Antifaschistische Linke Bühl-Achern [ALBA] 

Wer hat noch nicht von der „Antifa“ gehört? Von jungen, gewaltbereiten, schwarz gekleideten und meist männlichen Leuten in den Nachrichten oder in der Zeitung?
Aber wer ist denn eigentlich die „Antifa“? Woher kommt der Name der Antifaschistischen Aktion und seit wann gibt es sie? Was geschah während der Zeit der Weimarer Republik in den 20er und 30er Jahren? Was sind die Unterschiede zu heute und wo sind wir jetzt gelandet?
Um diese Fragen zu beantworten wollen wir uns mit Paul Bauer, dem Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), zusammensetzen und möglichst viele Antworten auf die theoretischen und praktischen Fragen finden. Paul Bauer wird insbesondere auf historische antifaschistische Personen und Aktionen aus unserer Region eingehen und uns eindrucksvolles Material zeigen.
Wir freuen uns auf eine lehrreiche und interessante Veranstaltung, aus der wir alle viel für die Zukunft lernen können!
Die Veranstaltung wird außerdem gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

Donnerstag, 13. Dezember 2012, Beginn ab 19 Uhr
Soziales Zentrum Caracol, Eisenbahnstr. 4, 77815 Bühl,
www.caracol-buehl.de
Eintritt frei, Getränke gegen Spende vorhanden!

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30. November 2012Geburstagsparty des Caracols im Jugendzentrum KOMM

25. November 2012Novemberbrunch

„Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Brunch und nach Leben. „ (frei nach J. Ringelnatz)
Wie jeden letzten Sonntag im Monat, laden wir auch diesmal wieder zum gemütlichem Sonntagsbrunch ein.
In gemütlicher Atmosphäre, bei Live-Musik und dem Austausch mit netten Leuten
kann man den Tag entspannt beginnen und dadurch auch der „Sonntags-Melancholie“ vorbeugen.
Wir freuen uns!

 

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16. November 2012Demonstration wegen der Schließung der Glashütte Achern

Eingang zum 11 ha großen Gelände

Glashütte Achern: Der Eingang zum 11 ha großen Firmengelände mitten in der Stadt und der markante Glashütten-Turm im Hintergrund.

 

Wie in der letzten Woche offiziell bekanntgegeben wurde, werden in Achern bald über 200 Arbeiterinnen und Arbeiter der Glashütte ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die Glashütte ist Teil des milliardenschweren weltweit agierenden Konzerns „Owens-Illionois“ (O-I), der sich nun offenbar zum Ziel gesetzt hat, die Nachkommastellen der Profitrate auf dem europäischen Markt um einige Stellen zu erhöhen. Für die Beschäftigten in Achern bedeutet das konkret Entlassungen, neue Arbeitsplatzsuche und allgemeines Lohndrücken.

Es wird als Reaktion darauf eine Demonstration der Gewerkschaften und Angestellten der Glashütte in Achern geben. Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit den Arbeiterinnen und Arbeitern, die sich nicht damit abfinden wollen, dass ewige Plusmacherei und menschenverachtende Prinzipien in der Wirtschaft auf der ganzen Welt vorherrschen.

 

 

„Daher ist am Freitag, dem 16.11.2012 eine Demonstration geplant . Treffpunkt 11.00 Uhr vor dem Werkstor vor der Glashütte Glasfabrikstr. 1 (Zufahrt Fautenbacherstrasse). Von dort aus startet der Demonstrationszug zum Rathausplatz mit anschließender Kundgebung. Danach geht es gemeinsam zurück zur Glashütte. Dort erwartet uns das Rote Kreuz mit Essen und Trinken.“ (Aufruf des DGB Ortsverband Achern)

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15. November 2012Antisemitismus bei uns? – Manipulation und Vorurteile

Die ehemals bei uns lebenden jüdischen Mitbürger haben lange Zeit am alltäglichen Leben mitgewirkt. „Die Juden“ waren ebenso selbstverständlich wie „die Protestanten“ zwar Minderheiten, aber doch Mitbürger.

Jetzt sind alle Juden von hier verschwunden.Sie wurden ohne Widerstand ihrer Mitbürger durch legalistische Schikanen und zunehmende Entrechtung immer mehr ausgeschlossen und schließlich abtransportiert. Das ist für uns heute – hoffentlich – kaum verständlich:

 – Wie konnte es dazu kommen? Ob so etwas heute auch noch möglich wäre?

In seiner Präsentation wird der Psychotherapeut und Diplom Psychologe Gerd Hirschberg auf dem Hintergrund der damaligen Entwicklung, Voraussetzungen und Grundlagen für unsere Manipulierbarkeit darstellen und Zusammenhänge zur aktuellen Situation aufzeigen.

 

Dies ist ein Teil unserer Veranstaltungsreihe zur Reichpogromnacht.

 

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10. November 2012Auf den Spuren der jüdischen Gemeinde

Mit einer Referentin des Stadtgeschichtlichen Instituts gehen wir auf den Spuren der historischen jüdischen Gemeinde entlang des dazugehörigen Rundgangs in Bühl.

Der Treffpunkt ist um 15 Uhr am Busbahnhof in Bühl.

Dies ist ein Teil unserer Veranstaltungsreihe zur Reichpogromnacht.

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28. Oktober 20122 Jahre Caracol – Sonntagsbrunch

Allen interessierten bieten wir ein leckeres veganes und vegetarisches Essen an und dabei wird es einen Vortrag zum Thema 2 Jahre Caracol geben.

Untermalt wird alles von Live-Musik.

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27. Oktober 2012Tag der offenen Tür im Caracol

Tag der offenen Tür

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27. Oktober 2012Das Caracol auf dem Wochenmarkt

Wir werden am 27. Oktober mit einem Stand auf dem Wochenmarkt vertreten sein, wo wir alle herzlich einladen, vorbeizuschauen. Paralell dazu findet der Tag der offenen Tür im Caracol statt anlässlich unserer Zweijahresfeierlichkeiten.

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27. Oktober 2012Cocktail-Abend im Caracol

Nach dem Tag der offenen Tür und unserem Wochenmarktstand wollen wir den Abend ab 19 Uhr locker im Caracol bei unserem Cocktail-Abend ausklingen lassen. Es sind alle herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzuschlürfen…

 

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23. Oktober 2012„Jugend Bewegt“-Treffen in Bühl

Jugend Bewegt Treffen.

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19. Oktober 2012Öffentliche Filmvorführung – Mov(i)e against war!

Freiluftkino bei dem Platz an Mediathek in Bühl!

Am kommenden Freitag zeigen Wir auf dem Platz Villafranca vor der Mediathek den Dokumentarfilm „Der vierte Weltkrieg“.
Der Film zeigt neben aktuellen Konflikten und sozialen Bewegungen verschiedener Länder auch die Welt aus der Sicht derjenigen Menschen, die ihren Traum von einer gerechten Welt nicht aufgeben wollten und Wiederstand gegen die zunehmende Militarisierung leisten. Beginn ist um 19 Uhr, bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung im Sozialen Zentrum Caracol statt!

Kommt vorbei, für Sitzplätze und warme Getränke zum aufwärmen ist gesorgt! Wir freuen uns auf euch!

Mehr Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Vierte_Weltkrieg

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30. September 2012Sonntagsbrunch im Caracol

Am letzten Sonntag dieses Monats, den 30. September, findet im sozialen Zentrum Caracol, in der Eisenbahnstraße 4 in Bühl, wieder einmal ein leckerer Brunch statt. Beginn ist um 10.30 Uhr.

Unser Brunch soll allen Interressierten, leckeres vegan- vegetarisches Essen, die Möglichkeit zu entspannten  Gesprächen und einen Einblick in das Caracol, ermöglichen.
Da an diesem Wochenende die Aktionstage gegen die Abschiebung von Roma und anderen Flüchtlingen in Karlsruhe und am Baden-Airpark stattfinden, zeigen wir einige Kurzfilme zu diesem Thema. Nach dem Brunch wollen wir mit allen Interessierten zum Baden-Airpark fahren und uns an der Kundgebung dort beteiligen. Es wäre gut wenn Intessesierte mit dem Auto zum Brunch kommen könnten, dort können dann Fahrgemeinschaften gebildet werden um allen die Möglichkeit der Teilnahme zu geben.
Wir würden uns freuen dich/euch am Sonntag den 30. September im Caracol Wilkommen zu heißen.
Caracollektiv!
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22. Juli 2012Guter Start in den Tag beim Sonntagsbrunch im Juli

Zirka 35 Jugendliche und Erwachsene fanden am vergangenen Sonntag wieder den Weg ins soziale Zenrum Caracol in Bühl. Grund dafür war der monatlich am letzten Sonntag stattfindende Brunch, bei welchem nicht nur die Möglichkeit besteht vegetarische und vegane Köstlichkeiten zu probieren, sondern auch noch das Caracol kennen zu lernen und sich mit anderen Brunchgästen auszutauschen.

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16. Juni 2012Kicken gegen Rassismus 2012

Schon zum 4. Mal in Folge organisierten Jugendliche, die sich im selbstverwalteten Sozialen Zentrum „Caracol“ in Bühl engagieren, das Fußballturnier „Kicken gegen Rassismus“. 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in 24 Teams auf insgesamt vier Feldern das Turnier bestritten, zeigten mit ihrer Beteiligung am Turnier deutlich ihre Ablehung von jeglicher Art der Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.

Dazu bekamen die Teams unter anderem zu Beginn des Turniers einen kurzen Steckbrief mit Informationen mit Fragen zur Motivation und dem Grund ihrer Teilnahme ausgeteilt, um den politischen Gedanken hinter dem Turnier neben aller Sportlichkeit nicht in den Hintergrund geraten zu lassen. So schrieb zum Beispiel eines der Teams aus Bühl „Wir wollen ein Zeichen gegen den Rassismus setzen, der leider immer noch in der Gesellschauft präsent ist […]“. Auch das Team SC öttgen aus Achern, welches später den zweiten Platz belegte, schrieb: „Wir glauben, dass durch Sport eine Gemeinschaft entsteht und wir gemeinsam gegen Rassismus vorgehen können. Im Sport sind alle gleich!“ Wie in die letzten Jahren auch wurden die Spiele ohne Schiedsrichter bestritten und auf die Ehrlichkeit der Spieler vertraut, was ohne wieder Probleme funktionierte. Somit herrschte eine entspannte Stimmung auf dem Sportplatz der Gewerbeschule in Bühl. Neben dem Fußballturnier gab es für zur Stärkung der SpielerInnen und ZuschauerInnen Salate, Kuchen und Brötchen und auch für die kleinen Besucher gab es ein betreutes Spielangebot.
Im Anschluss an das Turnier fand im örtlichen Jugendzentrum KOMM dann die Aftershow-Party unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ statt, die mit gemütlichem gemeinsamen Grillen begann und anschließend mit der „Abibänd“ der Heimschule Lender, der Punkband „Enraged Minority“ aus Lörrach und verschiedenen DJ’s dem Tag mit buntem Musikangebot einen gebührenden Abschluss bieten konnte.

 

Der Organisationskreis bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei allen teilgenommenen Teams und den zahlreichen Besuchern. Ein weiteres Dankeschön geht an den VFR Achern sowie den VFB Bühl für die Bereitstellung der Tore und an die Blue Arrows aus Sasbach für die Hilfe beim Transport.
Die steigenden Zahlen an Teams und ehrenamtlichen HelferInnen haben und auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie viel Anklang das Turnier nun schon zum 4. Mal bei der Jugend aus Bühl und Umgebung findet, und so freuen wir uns bereits jetzt auf ein ebenso erfolgreiches „Kicken gegen Rassismus“ im nächsten Jahr!

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24. Januar 2012Veranstaltung: Freiheit für Mumia Abu-Jamal!

Am Dienstag den 24.01.12 fand im Caracol ein Vortrag zur Freilassungskampagne für Mumia Abu-Jamal statt. Mumia ist afro-amerikanischer Journalist und Autor und ehemaliges Mitglied der „Black Panter“ – Bewegung. Er sitzt seit 30 Jahren in der Todeszelle da ihm vorgeworfen wird, einen Polizisten erschossen zu haben.

Die Referentin des „Free-Mumia“ Bündnisses beleuchtete in ihrem einleitenden Vortrag die aktuelle Situation Mumias, dessen Todesurteil am 07. Dezember 2011 aufgehoben wurde. Dieses erfreuliche Urteil brachte jedoch verschärfte Haftbedingungen für Mumia mit sich.

Doch nicht nur Mumias Schicksal sondern auch die Todesstrafe und der „Gefängnisindustrielle Komplex“, welcher zunehmen auch in Deutschland an Bedeutung gewinnt, waren Thema des Vortrages. Der „Gefängnisindustriellen Komplex“ beschreibt die zunehmende Privatisierung von Gefängnissen, den angebotenen Dienstleistungen und die wirtschaftliche Erschließung von staatlichen Gefängnissen.

Im anschließenden Film „Justice on Trial“ (dt.:„Justiz auf dem Prüfstand“) wurde Mumia`s Verfahren detailgenau aufgerollt und die Ungereimtheiten während des Prozesses dargelegt.

Auch die gesellschaftlichen Hintergründe der 90er Jahre in den USA, der latente Rassismus und die Auswirkungen auf Mumias Prozess standen im Fokus.

Keiner der knapp 20 anwesenden Personen dürfte noch daran zweifeln dass Mumia aus politischen Gründen in Haft sitzt und die US-Justiz sich diese Fehl-Verurteilung nicht eingestehen will.

Im Anschluss war noch Raum für weitere Fragen und es gab die Möglichkeit kleine Transparente zu malen. Diese werden in einer weiteren Aktion zur Befreiungskampagne zu einem ein Kilometer langen Transparent zusammen genäht.

Mehr Informationen unter www.freiheit-fuer-mumia.de

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21. Januar 2012Bad Taste Party 2012

Turbulent, und Poppig ging es am 21. 01. 2012 zu, als das Art Canrobert zu der einjährigen Geburtstagsfete des Caracol geladen hat. Das Revival der Bad-Taste Party, die bereits im letzten Jahr für Furore gesorgt hat, war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

Zu tabulosen Trash-Sounds von „PU – Olpe Süd“ und tektonischen Technobeats von „Padrich und Jaron Flinc“ feierten die bis zu 200 überwiegend Jugendlichen Besucherinnen und Besucher bis spät in die Nacht. Dabei genossen sie diverse Highlights und Angebote wie das „Candy 4 free ’n‘ for everyone“- Special und zeigten sich solidarisch mit dem seit mehr als einem Jahr bestehenden Sozialen Zentrum „Caracol“ in Bühl.

Das Caracollektiv bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, allen Gästen und natürlich dem Art Canrobert, ohne die der Abend nicht so „grundsolide“ geworden wäre und freut sich auf ein weiteres „caracooles“ Jahr.

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24. November 2011Inforveranstaltung zu S21: Erst informieren, dann abstimmen!

Deshalb veranstaltet das Caracollektiv am 24.11.2011 eine Informationsveranstaltung. Der Referent klärt kurz vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 über das Großprojekt auf und versucht auch ein kritisches Licht auf die Konsequenzen für die Region Bühl/Ortenau/Baden zu werfen.

Im Anschluss besteht auf jedenfall noch Zeit zur Diskussion. Der Eintritt ist wie immer frei!

Beginn ist um 19.00 Uhr bei uns im Caracol

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03. September 2011Naturcamp der Falken

Im Rahmen des Kinderferienprogrammes der Stadt Bühl gab es auch ein Angebot der SJD- Die Falken Ortsgruppe Bühl/ Ortenau für waghalsige Abenteurer, die Nacht vom dritten auf den vierten September mitten im Schwarzwald auf einer abgelegenen Lichtung im Wald zu verbringen, dem Naturcamp am Ruhestein.

Bestehend aus vier Kindern zwischen sechs und neun Jahren und vier Betreuern, war es eine kleine aber feine Truppe, die sich am Samstag Mittag auf den Weg machte, um zu Spaß und Spiel aufgelegt, allen Widrigkeiten zu trotzen. So war der 30minütige Fußmarsch bis zum Naturcamp, mit vollbepackten Rucksäcken, mitten durch den Wald für niemanden ein Problem.

Am Lagerplatz angekommen wurde, nach einer kurzen Einweisung des Försters und dem Hinweis auf diverse Wespennester, sogleich alles stehen und liegen gelassen, um am nahe gelegenen Bach die gröߟten und massivsten Staudämme überhaupt zu bauen.

Nach getaner Arbeit und der stolzen Betrachtung des Werks, wurde schließlich das Naturcamp zum Wohnort hergerichtet, das Lagerfeuer angezündet und schließlich in gemeinsamer Arbeit ein leckerer und gesunder Eintopf gekocht, der mit frischem Stockbrot alle hungrigen Bäuche fällte.

Nachdem der Bärenhunger aller gestillt war, wurden die Schlafplätze in der zum Naturcamp gehörenden Holzhütte hergerichtet. Eine gute Entscheidung, denn als alle sich nach einer Nachtwanderung in ihre warmen Schlafsäcke gekuschelt hatten, setzte ein nie gesehenes Gewitter ein. Und froh über die gemütliche und trockene Unterkunft, konnte ein jeder in einen geruhsamen Schlaf entschlummern.

Am nächsten Morgen, in aller Frühe und bei wieder gutem Wetter, gab es ein Frühstück und anschließend einen Floߟbau-Wettbewerb, bei dem jeder sein Können unter Beweis stellte.

Doch wie alles, hatte auch unsere Zeit im Naturcamp ein Ende. Und so machte man sich, nach effektiven Aufräumarbeiten, in unseren beiden VW-Bussen wieder auf, Richtung Heimat.

Am Caracol angekommen, erfüllt von einem ereignisreichen und spannenden Wochenende trennten sich schlieߟlich die Wege wieder, jedoch mit den Worten: Nächstes Jahr wieder und dann gehen wir eine Woche!!

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10. Juli 2011Das rotzfreche Spielmobil der Falken

„Kindern den Raum den sie brauchen!““ – Unter diesem Motto hat der Kreisverband Bühl/Ortenau der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken und das soziale Zentrum Caracol am vergangenen Sonntag, den 10. Juli zu einem Kinderfest auf dem Europaplatz in der Bühler Innenstadt eingeladen. Von 11 bis 16 Uhr konnten sich Kinder aller Altersgruppen an vielen spaßigen Spielsachen austoben.

Das Falken-Spielmobil, welches extra für diesen Anlass aus Darmstadt angereiste war, unterstütze das Fest u.a. mit einem großen Hüpfkissen, einer langen Rollenrutschbahn sowie einem Bällchenbad und vielen anderen kleineren Spielsachen. Außerdem gab es für die Kinder die Möglichkeit, mit Pinseln und bunten Farben ihre kreativen Ideen für eine kinderfreundliche Stadt auf einer 2×2 Meter-Leinwand darzustellen. Auch das Kinderschminken und die Gipsabdrücke kamen bei den zwischen einem und zehn Jahre alten Stadtabenteurern super an.
Nicht nur die ca. 50 Kinder, die den Tag über das Kinderfest besuchten, sondern auch die vielen Helferinnen und Helfer hatten dabei eine Menge Spaß.

Mit dieser Aktion möchten wir unseren Teil zu dem kulturellen Angebot für Kinder aus Bühl und Umgebung beitragen. Im Zuge dessen möchten wir eine Kindergruppe entstehen lassen, in der Kinder gemeinsam mit anderen, unabhängig vom sozialen Status, bei regelmäßigen Treffen und Ausflügen Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung erfahren können.
Wenn auch Ihr Kind Interesse hat, an einer Falken-Kindergruppe teilzunehmen, oder Sie Fragen dazu oder den Falken haben, können Sie uns gerne per Email an *protected email* kontaktieren.

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25. Juni 2011Kicken gegen Rassismus 2011

Am 25. Juni 2011 fand in Bühl zum dritten Mal in Folge das Fußballturnier „Kicken gegen Rassismus“ statt. Erfreulicherweise haben sich 24 Teams angemeldet und deswegen musste das Turnier dieses Mal auf drei Spielfeldern gleichzeitig laufen.

Veranstaltet wurde das Fußballturnier vom Sozialen Zentrum Caracol in Bühl mit Unterstützung der SJD – Die Falken KV Bühl-Ortenau.

Bei angenehmem Wetter und entspannter Atmosphäre stand der Spaß am Kicken bei den meisten der 250 bis 300 Anwesenden im Vordergrund. Parallel dazu gab es jedoch auch inhaltliche Akzente. So wurden beispielsweise alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn des Turniers mit einem antirassistischen Redebeitrag begrüßt. Des Weiteren konnte man sich an mehreren Infoständen des Caracols, der SJD – Die Falken und der Partei Die Linke zum Thema Rassismus und Antirassismus informieren. Das nahe gelegene Nazi-Zentrum „Rössle“ wurde thematisiert und es gab eine Stellwand zu faschistischen Morden in der Bundesrepublik.

Am Sportplatz der Gewerbeschule in Bühl wurde praktiziert, was es heißt, fair und respektvoll zu spielen. Bei den vielen Spielen war kein Schiedsrichter notwendig und wie bereits in den Vorjahren wurde darauf vertraut, dass im Sinne eines verständnisvollen Miteinanders die Spiele problemlos ablaufen können, was wiederum gut funnktionierte.

Es ist schön, dass viele Jugendliche und Erwachsene gekommen sind, um das Turnier zu verfolgen und sich ein Bild zu machen. Schließlich war auch für Essen und Trinken ausreichend gesorgt.

Das diesjährige Kicken gegen Rassismus lief reibungslos ab und wir ziehen eine durchweg positive Bilanz aus diesem regionalen Großevent für junge Menschen.

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30. April 2011Veranstaltung: Gefahren der Atomkraft

12. April 2011Veranstaltung: Blick hinter die Kulissen der Gentechnik

Am Dienstag, den 12. April 2011, hatte der seit November 2010 bestehende selbstverwaltete Jugendraum Caracol zu einer Veranstaltung über Gentechnik mit dem bekannten ökoaktivist und Buchautor Jörg Bergstedt (Jahrgang 64) eingeladen. Wer gedacht hatte in dem zweistündigen Vortrag würde es um die Vor- und Nachteile der Gentechnik gehen hatte sich geirrt. Bergstedt, welcher sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt, blickte gemeinsam mit den knapp 70 Besuchern hinter die Kulissen der Gentechnikforschung in Deutschland und erläuterte sehr präzise „die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen“. Anhand einiger erstaunlichen Beispiele und durch seine mitreißende Art zu Referieren, schaffte er es allen Zuhörern, welche im Alter zwischen 15 und 75 Jahren waren, die durchaus erschütternde Thematik näher zu bringen. Oftmals hätte man vor Erstaunen über die skandalösen Zustände bei der Geldvergabe an Gentechnikkonzerne am liebsten laut gelacht, konnte jedoch gleichzeitig aus Entsetzen keinen einzigen Ton herausbekommen und das Lachen blieb im Halse stecken.

Die Organisatoren waren mit dem Verlauf des Abends durchwegs zufrieden und freuten sich über eine solch hohe Besucherzahl: „So viele Gäste hatten wir noch nie bei einem Vortrag und wir hätten auch nicht mit so vielen interessierten Zuhörern/innen gerechnet. Schön war vor allem zu sehen, dass ganz neue Gesichter bei uns im Caracol waren, sowohl jung als auch alt“, berichtet eines der Mitglieder aus dem Organisationskreis im Caracol, dem so genannten „Carakollektiv“.

   

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01. März 2011Kurdistan-Reihe: Die Frauenfrage in der kurdischen Bewegung

Brigitte Kiechle hat in vielen Reisen nach Nord- und Südkurdistan die Kurdische Frage kennengelernt. Gemeinsam mit Nikolaus Brauns hat sie das Buch „PKK – Perspektiven des kurdischen Befreiungskampfes“ geschrieben. In dieser Veranstaltung, die zum 8.März, dem internationalen Frauenkampftag stattfindet, wird die Fachfrau die Rolle der Frauen in der kurdischen Bewegung darstellen.

Brigitte Kiechle, Rechtsanwältin und Autorin, Interventionistische Linke Karlsruhe

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27. Februar 2011Wahl-Brunch

Mal wieder richtig lecker war der nun schon zweite Sonntagsbrunch im selbstverwalteten Jugendraum Caracol. Vom leckeren knusprigen Müsli mit frischen Früchten bis hin zu selbstgebackenem Schokokuchen war hier alles anzutreffen. Geladen war jede/r die/der Zeit und Lust hatte vorbeizuschauen um sich am gemeinsamen Schmausen und Plaudern zu beteiligen. Es kamen viele bekannte Gesichter wie beispielsweise Eltern und Freunde, jedoch auch Besucher, die zum ersten Mal da waren. Gegen eine freiwillige Spende war das Buffet dann pünktlich um 11 Uhr eröffnet und Scharen von Menschen stürzten sich auf die mit Köstlichkeiten bedeckten Tische. über den Vormittag verteilt fanden sich, wie beim ersten Brunch auch, wieder etwa 40 Leute in der Eisenbahnstraße 4 ein. Zusätzlich informierte ein Infotisch über die Probleme und negativen Folgen von Fleisch- sowie Fischkonsum. Aus diesem Grund gab es beim Brunch natürlich nur vegetarisches und veganes Essen, welches vielen Besuchern unbekannt war, jedoch trotzdem ausgezeichnet schmeckte. Der nächste Brunch findet wieder am letzten Sonntag im Monat statt, sprich dem 27. März 2011 ab 11 Uhr. Eingeladen sind natürlich auch Wähler und Nichtwähler der Landtagswahlen.

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09. Februar 2011Kurdistan-Reihe: Deutsche Waffen, deutsches Geld – Zur Verwicklung deutscher Firmen in den kurdischen Konflikt

In dieser Veranstaltung wird es vor allem und die Frage der Verwicklung des deutschen Kapitals und der deutschen Regierung in den Konflikt gehen. Die Türkei ist einer der größten Abnehmer deutscher Rüstungsgüter und setzt diese gegen die kurdische Bewegung ein, türkische Militärs werden in Deutschland für den Kampf in Kurdistan gedrillt.

Ulf Petersen, Kampagne TATORT Kurdistan und Naturfreunde Köln

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02. Februar 2011Kurdistan-Reihe: „Die Kurdische Frage“: Historie, aktuelle Situation, Perspektive der kurdischen Befreiungsbewegung

In der zweiten Veranstaltung wollen wir uns ausführlich der Kurdischen Frage widmen. So wollen wir die Geschichte der Kurdinnen und Kurden anschneiden, aber auch die aktuelle Situation darstellen lassen, Darüber hinaus wir der Referent sich zur Perspektive der kurdischen Befreiungsbewegung äußern.

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27. Januar 2011Diskussionsabend: 40 Jahre Radikalenerlass

„Verfassungsfeinde“ im Visier des Staates

Diskussion zum sogenannten Radikalenerlass
Vor 40 Jahren, im Januar 1972, beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz unter Vorsitz von Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass“:
Zur Abwehr angeblicher Verfassungsfeinde sollten „Personen, die nicht die Gewähr bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten“, aus dem öffentlichen Dienst ferngehalten bzw. entlassen werden.

Mit Hilfe der „Regelanfrage“ wurden etwa 3,5 Millionen Bewerber und Anwärter vom Verfassungsschutz auf ihre politische Zuverlässigkeit durchleuchtet. Die Maßnahmen widersprachen dem Artikel 3 des Grundgesetzes, wonach niemand wegen seiner politischen Anschauung benachteiligt werden darf. Es geht in dieser Diskussion darum, Parallelen zu aktuellen Entwicklungen aufzuzeigen. Damals wurden mit politischen und anderen Mitteln politische Gegner, aber auch Konkurrenten bekämpft, heute werden unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung die Bürgerrechte eingeschränkt. Der Geist, der dahinter steckt, ist derselbe wie vor 40 Jahren.

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26. Januar 2011Kurdistan-Reihe: „Min Dît – Die Kinder von Diyarbakır“ (Filmvorführung)

Zum Auftakt der Reihe wollen wir als Einstieg einen Film zeigen, der das Schicksal zweier Geschwister zeigt, deren Eltern bei einer Verkehrskontrolle von Geheimdienstmitarbeitern erschossen werden.

Darüber hinaus wollen wir bei dieser Veranstaltung auch noch Grundlegendes zur Kurdischen Frage anschneiden.

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14. Januar 2011Jahresrückblick 2010 im Caracol

Mit viel Raclettekäse, gemütlicher lizenzfreier Musik und genügend Gesprächsstoff fand am Freitag, dem 14. Januar 2011, der Jahresrückblick im sozialen Zentrum Caracol in Bühl statt.
Jede/r die/der Lust hatte konnte vorbei schauen, um sich ein wenig am üppigen Raclettbuffet zu bedienen oder einfach um gemeinsam noch einmal auf das neue Jahr anzustoßen. So kam es, dass über den Abend verteilt ca. 60 Jugendliche die Räumlichkeiten des im November 2010 geöffneten Caracols füllten. Nach dem leckeren Essen wurden über den Beamer Bilder der vergangenen drei Monate angeschaut, dabei konnte man sehen wie sich das Caracol in dieser kurzen Zeit, dank der Hilfe vieler, von einer tristen 3,5 Zimmer – Wohnung zu einem farbenfrohen Ort des Zusammenlebens entwickelt hat, an welchem jede/r die/der sich mit unserem Selbstverständnis identifizieren kann willkommen ist und auch mitarbeiten kann. Man war sich einig, dass alle größeren Veranstaltungen im Jahr 2010 ein Erfolg waren, sei es nun der Tag der offenen Tür, die Luxusparty oder der Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Nun wollen wir auch das neue Jahr genauso kraftvoll beginnen wie das letzte geendet hat und freuen uns auf viele gemeinsame Projekte.

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11. Dezember 2010Bühler Weihnachtsmarkt 2010

04./05.12 und 11.12./12.12.2010

Am zweiten und dritten Adventswochenende war auch das Caracol auf dem Bühler Weihnachtsmarkt in der Innenstadt mit einem eigenen Stand vertreten. Dort wurden den Marktbesuchern selbstgebackene Kuchen und Torten, Kaffee und Kaba, leckere Waffeln und Gebäcktüten zu menschlichen Preisen angeboten. Da wir als Falken aber auch die Jüngeren ansprechen wollten, gab es außerdem Kinderpunsch und kostenloses Kinderschminken, welches für viele Kinder das Highlight des Weihnachtsmarktes war.

Sinn und Zweck dieser Aktion war aber nicht nur, unsere Mietkosten zu decken, sondern vor allem mit dem Caracol weiter an die öffentlichkeit zu treten. Neben einer großen Infotafel, auf der das Projekt ausführlich vorgestellt wurde, informierten wir die Passanten mit Hilfe unserer Broschüre und erhielten viel Lob und positive Resonanz.

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07. Dezember 2010Besuch des JFB im Caracol

Am 7. Dezember 2010 stattete der „Verein zur Förderung der Bühler Jugend in Sport und Kultur“ [JFB] dem Caracol einen Besuch ab, bei dem sie sich informieren und ein eigenes Bild machen konnten.

Wir stellten unsere Räumlichkeiten und die anstehenden Projekte dem JFB vor, wie zum Beispiel die geplante Schülerunterstützung für Jugendliche aus sozial schwachen Familien

Von unserer Initiative und den geleisteten Arbeiten zeigte sich der Verein sehr begeistert. Wir hoffen im JFB einen Unterstützer des Caracols gefunden zu haben.

Uns hat das Interesse des Vereins gefreut und wir werden unsere Räumlichkeiten auch gerne weiteren interessierten Personen und Vereinen zeigen.

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12. November 2010Mottoparty „Luxus“

Nachdem der Tag der offenen Tür am 07. November 2010 bereits ein voller Erfolg war, konnte auch die Einweihungsparty als gelungene Veranstaltung verbucht werden.

Rund 120 Jugendliche schauten über den Abend verteilt bei der „Luxusnight“ im extra hergerichteten Jugendraum Caracol vorbei. Neben einem Sektempfang am Eingang, sorgte die Musik für eine ausgelassene Feierstimmung und gegen eine kleine Spende konnte man weitere Getränke und Essen an der Theke bekommen.

Fest steht, unterhaltsam und gemütlich war der Abend für alle und zudem konnten viele „neue“ Jugendliche für das Caracol begeistert werden.

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07. November 2010Eröffnungsfeier

Nach nur drei Wochen intensiver Renovierungsarbeit konnte am letzten Sonntag, dem 7. November 2010 das Caracol offiziell eröffnet werden und der lang gehegte Wunsch vom selbstverwalteten Jugendraum in Bühl erfüllte sich endlich.

Als das Caracol nach aufwendigen Putzeinsätzen um vierzehn Uhr endlich in seiner ganzen Pracht erstrahlte, begann der eigentliche Teil des Tages. Nach anfänglicher Spannung und Ungewissheit ob und wie viele Besucher den Tag der offenen Tür wahrnehmen würden, legte sich bald jegliche Nervosität. Schon die ersten Gäste zeigten sich positiv überrascht von der kreativen Gestaltung der Räume, dem ausgearbeiteten Konzept und der Idee hinter der ganzen Sache.

Durch einen Stand im Eingangsbereich mit Musik, Getränken und einer Informationstafel mit Bildern, die kurz über die Entstehung des Caracol berichtete, konnten viele Menschen die an diesem verkaufsoffenen Sonntag unterwegs waren direkt auf der Straße auf den Jugendraum aufmerksam gemacht werden. In den eigentlichen Räumen des Caracol fand dann gegen fünfzehn Uhr ein Vortrag statt der den genauen Sinn und Zweck, die Pläne für den selbstverwalteten Jugendraum und das ausgearbeitete Selbstverständnis genauer vorstellte. Der Vortrag fand sehr großen Anklang und war ausschlaggebend für viele interessante Gespräche die beim anschließenden Buffett mit Kuchen und Häppchen zustande kamen. Insgesamt fanden über den Tag verteilt etwa 100 Menschen den Weg ins Caracol und alles in allem konnte die Eröffnung durch das durchweg positive Feedback, unter anderem von der Presse und die Begeisterung der Besucher als guter Start gewertet werden.

Und gerade deswegen gibt es keinen Grund sich auf dem Erreichten auszuruhen, denn es gibt viele Pläne und Ideen die gemeinsam umgesetzt werden sollen.

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gemeinsam. kreativ. selbstverwaltet.