Der Aufstieg der AfD – Rechtsruck in Deutschland?

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Im rechten politischen Lager tut sich gerade einiges. Nicht nur die relativ junge Partei „Alternative für Deutschland“ steht vor entscheidenden Richtungskonflikten, sondern auch die antimuslimische „Pegida“-Bewegung ringt beständig um mehr Einfluss in der Gesellschaft. Die Grenzen zu offen faschistischen Organisationen und Positionen sind dabei fließend. In Zeiten, in denen Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen von Staatswegen mit Militär bekämpft werden (sollen), sind nicht nur Rassismus, Nationalismus und Volkstümelei im Aufwind, sondern auch andere reaktionäre Ideologien.

Wir möchten mit dem Publizisten Sebastian Friedrich darüber sprechen, was gerade im rechten Lager passiert und wie wir mit diesem Wissen effektive Gegenstrategien entwickeln können. Bei dieser Gelegenheit wird Sebastian Friedrich auch auf sein kürzlich erschienenes Buch „Der Aufstieg der AfD“ eingehen. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, gemeinsam zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Di, 23. Juni 2015
19 Uhr, Eintritt frei
Soziales Zentrum Caracol Bühl (Eisenbahnstraße 4, 77815 Bühl)

Filmvorführung: „Ich muss dir was sagen“ + Diskussionsrunde

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„Ich muss dir was sagen …“ – ein Satz, der vielen Homosexuellen in einem Moment der Scham über die Lippen gerutscht ist. Ein Satz, der einer mit Angst erfüllten Einleitung gleichkommt, kann er doch Ablehnung und Hass zur Folge haben…

Der Film begleitet fünf lesbische und schwule junge Menschen in ihrem alltäglichen Umgang mit ihrer Homosexualität. Die jungen Lesben und Schwulen (ein lesbisches Paar, ein schwules Paar, eine junge lesbische Frau) schildern dabei ihre Ängste, Probleme und Erfahrungen, die sie im Kreis der Schule, in der Familie und im Freundeskreis im Zusammenhang mit ihrer sexuellen Orientierung erlebt haben. Eltern und Familienangehörige erinnern sich, wie sie das Outing der jungen Lesben und Schwulen erlebt haben, und wie sie persönlich damit umgehen, eine lesbische Tochter oder einen schwulen Sohn zu haben. Der Film schildert, wie sich die Protagonisten gegen homophobe Angriffe wehren und begleitet sie auf der Suche nach Gleichgesinnten in der schwul-lesbischen Szene.

12.06.2015 | 19.00 Uhr | Soziales Zentrum Caracol Bühl,
Eisenbahnstraße 4, 77815 Bühl

AfD im Bühler Bürgerhaus – ein Nachbericht

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Am 19.Mai veranstaltete die Partei „Alternative für Deutschland“ einen Vortragsabend im Bürgerhaus unter dem Motto: „Die Eurokrise und die Zukunft Europas.“ Eingeladen waren Bernd Lucke, Bernd Kölmel und Joachim Kuhs. Die Stadt hatte von ihrem Hausrecht kein Gebrauch gemacht und somit die Veranstaltung der rassistischen und neoliberalen Partei widerstandslos genehmigt. Unserem Aufruf: „Braune Soß ghört uffd Spätzle und nit ind Politik – Keine Plattform für die AfD“ folgten ca. 100 Menschen indem sie sich ab 18 Uhr auf dem Europaplatz einfanden, um ein lautstarkes und sichtbares Zeichen gegen Rassismus und soziale Kälte zu setzen. Desweiteren waren ein private Sicherheitsteam der AfD und schätzungsweiße 80 Polizeieinsatzkräfte anwesend.

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Kurz nach 18:30 war das Haupteingangsportal zur Veranstaltung von entschlossenen Demonstranten blockiert.  Die Polizei nahm    zwischen  den Rücken der Kundgebungsteilnehmer und dem Bürgerhaus Aufstellung, und versuchte die Menge auseinanderzudrängen. Dabei kam es zu Schubsereien von Seiten der Beamten, Tritte gegen Schienbeine und Provokationen. Eine Person musste deshalb noch am gleichen Abend in die Notaufnahme gebracht werden. Die AfD-Gegner wurden gegen ihren Willen permanent von Polizeikameras abgefilmt; Fotografen auf unserer Seite wurden angepöbelt und von Polizeibeamten dazu genötigt ihre Aufnahmen vorzuzeigen.

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Gegen Rassismus und chauvinistische Hetze – der AfD in Bühl entgegentreten!

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+++AfD-Veranstaltung mit Bernd Lucke mit kreativem Protest begleiten+++

+++19.Mai 2015+++18.00 Uhr+++

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Braune Soße…

ist auf der einen Seite ein wirklich wichtiger Bestandteil der süddeutschen Küche, auf der anderen Seite steht „braune Soße“ aber auch für das, was Bernd Lucke und Kölmel bei jeder, sich ergebenden Gelegenheit, zum Besten geben!

Für diesen Mix aus marktradikalen, rassistischen, homophoben, antifeministischen Positionen, gibt es ein weiteres abgefahrenes Fremdwort: Chauvinismus! An alle, denen das jetzt nicht gleich was sagt: Chauvinismus (schowinißmus) bezeichnet das „Zurschaustellen des Gefühls der vermeintlichen Überlegenheit gegenüber Menschen anderer Rasse, Hautfarbe, Nationalität oder des anderen (meist weiblichen) Geschlechts“
Wenn man die AfD, ihr Programm und ihre Stellungnahmen, näher betrachtet, wird schnell klar dass sich diese „vermeintliche Überlegenheit“, als verbindendes Element, durchzieht.

Abiturienten über Hauptschüler, Heteros über Homos, Deutschland über Alles?

Die sich selbst vollmundig als „Alternative für Deutschland“ ankündigende Partei von Lucke und Kölmel (oder Bernd und Bernd) macht Politik für Leute mit Geld. Die Partei setzt sich in erster Linie aus weißen, männlichen Gutverdienern mit Abitur zusammen. Kurz gesagt: aus der sogenannten Elite der Gesellschaft

Dabei propagiert Lucke, Professor der Volkswirtschaft, ein Menschenbild, das in jedem von uns in erster Linie potentielles „Humankapital“ sieht. Mal mit mehr Marktwert und mal mit weniger. Unsere zu erwartende Gewinnspanne hängt vor allem davon ab, wo wir herkommen, wer unsere Eltern waren, welche Ausbildung wir haben und was unser Konzept vom Leben so an Kaufkraft hergibt. Durch dieses Denken ergibt sich ein „Ranking“ von Lebensläufen in dem die Kleinfamilie, mit dem größten Bedarf, ganz oben rangiert, Homosexualität als „widernatürlich“ und Menschen die arm sind, als dumm gelten. Flüchtlinge werden vor allem als  schädlich für die Volkswirtschaft wahrgenommen. (Außgenommen  derer die Geld oder einen Abschluss haben.)

Wer jetzt behauptet: „…wird man ja noch sagen dürfen“

..der hat einfach nicht begriffen, dass die AfD mit ihrer rassistischen Rhetorik, ihren Sympathien für Bewegungen wie Pegida, ihrem diskriminierenden Familienkonzept, ihrer menschenverachtenden Haltung gegenüber Schutzsuchenden bereits jetzt schon den öffentlichen Diskurs mitbestimmt. Wir sind keine Rädchen in einem Sportwagengetriebe, das von irgendeinem Burschi durch die Gegend gefahren wird.
Wir sind relativ entwickelte Affen, die sich dafür interessieren was um uns herum passiert. Wir können unser Handeln selbst bestimmen. Und wenn jemand Hilfe braucht dann fragen wir nicht erst danach ob sich dass für uns lohnt.

Deswegen können wir gar nicht anders!
…als, während drinnen Bernd Lucke und Kölmel ihren Vortrag halten, draußen in Sicht und Hörweite unseren Standpunkt klarzumachen!

 

Kommt am 19.Mai gegen 18 Uhr nach Bühl auf den Europaplatz!
Bringt Zeug mit das Krach macht.
Keine Plattform für die AfD – gegen Chauvinismus und Neoliberalismus!
Hoch die internationale Solidarität!

7. Kicken gegen Rassismus im Jahn-Stadion in Bühl!

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Das Fußballturnier „Kicken gegen Rassismus“ geht in die siebte Runde!
Mit einem fairen Turnier und vielen Teams wollen wir in diesem Jahr wieder am 04.Juli ab 11.00 Uhr  im Jahnstadion in Bühl ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen. Neben dem Fußballturnier wird es verschiedene Infostände, live Musik bis abends und diverse Köstlichkeiten sowie Getränke geben. Für die Verpflegung ist also gesorgt. Wir wollen aber auch die Möglichkeit bieten, sich über rassistische Zustände in dieser Gesellschaft zu informieren und wir wollen ein Bewusstsein für die verschiedenen Formen des (Alltags-)rassismus schaffen.

Organisiert wird das Turnier wieder von vielen freiwilligen HelferInnen des Soziales Zentrum Caracol Bühl. Selbstverständlich kannst auch DU an der Planung und Umsetzung mitwirken. Die Termine der aktuellen Planungstreffen kann man auf der Caracol–Homepage finden (www.caracol-buehl.de).

Kicken gegen Rassismus 2015 from Carla Kohl on Vimeo.

Mitmachen kann jede und jeder, die/der ein Team von mindestens sechs Personen (5+1) zusammen bekommt. Zum Anmelden sollte einfach bis zum 27.Juni eine Mail mit dem Teamnamen an ed.lh1606406405eub-l1606406405ocara1606406405c@nek1606406405cik1606406405 geschickt werden, damit wir gut planen können. Damit wir das Turnier optimal organisieren können, verlangen wir von den Teams einen Teilnahmebetrag von 10 €.

Natürlich sind auch alle ganz herzlich eingeladen, die nicht Fußball spielen wollen oder vielleicht auch kein Team zusammen bekommen haben! Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass immer mal wieder in einem Team MitspielerInnen gesucht werden.

1.Mai 2015 in Offenburg – Heraus auf die Straße – Rein in den antikapitalistischen Block!

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Der 1. Mai gilt international als Kampftag der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Auch hier in der Ortenau gehen jedes Jahr Menschen auf die Straße und beteiligen sich an verschiedenen Aktionen rund um diesen geschichtlich und inhaltlich so wichtigen Tag. Leider sind die eigentlichen Themen und Positionen der Lohnabhängigen in der Öffentlichkeit, in den meisten Medien und im Bewusstsein vieler Menschen inzwischen fast vergessen.
Während es früher ganz konkret z.B. um den 8-Stunden Tag, mehr Lohn und allgemein um die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse bis hin zur Überwindung des Kapitalismus ging, sind heute die Themen Arbeitszeitverkürzung, mehr Rechte für Arbeiter*innen und der Kampf für eine solidarische Gesellschaft in weite Ferne gerückt. Dabei ist die Aktualität dieser Themen größer und der Widerstand gegen rückwärtsgewandte Bestrebungen notwendiger denn je.

Schlimmer geht’s immer …

 

Überall auf der Welt verschärfen sich die Bedingungen für die meisten Menschen und die Lebensumstände werden roher: Sei es durch Kriege, wie gerade besonders im Nahen und Mittleren Osten und in der Ukraine. Oder sei es durch die Abwälzung der Krisenkosten des kapitalistischen Systems auf die breite Masse der Bevölkerung, was sehr deutlich in südeuropäischen Staaten zu beobachten ist. Oder seien es die Millionen von billigsten – weil profitabelsten – Lohnarbeiter*innen auf dem asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Kontinent. Diese müssen unter absolut unmenschlichen, sklavenartigen Bedingungen oft für weniger als einen Hungerlohn schuften, um den „Wohlstand“ der reichen Industriestaaten zu erhalten. Aber nicht nur die wirtschaftlichen Missstände nehmen zu, auch die gesellschaftliche und politische Situation wird weltweit – und auch hier in Deutschland – immer unsolidarischer und aggressiver. Rassistische und reaktionäre Bewegungen rund um „Pegida“, „Hogesa“, Sarrazin und die „Alternative für Deutschland“ (AfD) finden

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[PF] Bericht zu den Protesten gegen die Nazimahnwache am 23.2.2015

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+++ über 1000 Polizisten schützen Nazikundgebung +++ mehr als 450 AntifaschistInnen trotz Werktag an direkten Gegenaktionen beteiligt +++ nur knapp 80 Nazis bei „Jubiläumsmahnwache“ +++ wenige Ingewahrsamnahmen
Für den 23. Februar 2015 hatte der faschistische Freundeskreis „Ein Herz für Deutschland“ gemeinsam mit dem Pforzheimer Ableger der Nazipartei „Die Rechte“ zur jährlichen „Fackelmahnwache“ auf dem Pforzheimer Wartberg aufgerufen. Seit 1994 hat sich die faschistische Veranstaltung zur größten regelmäßigen Nazizusammenkunft in Baden-Württemberg entwickelt. Wie schon in den vergangenen beiden Jahren hatte das antifaschistische Bündnis „…nicht lange fackeln!“ auch in diesem Jahr zu Protesten und der Verhinderung der Nazikundgebung aufgerufen. Bereits Mitte Dezember 2014 hatte das Bündnis zudem eine Demonstration gegen Naziumtriebe in der badischen Stadt organisiert.

 

Antifaschistische Kundgebung

War die Pforzheimer Nordstadt und das Gebiet um den Wartberg in den zurückliegenden Jahren von Polizei und Stadtverwaltung zur demonstrationsfreien Zone erklärt worden, so gelang es in diesem Jahr auf Basis der erfolgreichen Proteste in 2013 und 2014 eine antifaschistische Kundgebung unterhalb des Wartbergs durchzusetzen.

Bereits gegen 16.30 Uhr sammelten sich hier die ersten AntifaschistInnen. Unterstützt von organisierten Anreisen aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs, die mit mehreren Spontandemonstrationen den Berg erklommen, wuchs die Zahl der bis etwa 18 Uhr auf über 400 KundgebungsteilnehmerInnen an. Warmes Essen, Getränke und Musik sorgten trotz leichtem Regenwetter für eine gute Atmosphäre und kämpferische Stimmung. Mehrere Redebeiträgen betonten zudem die Notwendigkeit antifaschistischen Engagements gegen die erstarkte Naziszene in Pforzheim.

Etwa 80 Personen folgten derweil dem Aufruf zu einem Friedensfest in der Nordstadt.

Wagenburg zum Schutz der Nazis

Der Wartberg selbst war seit dem frühen Mittag von etwa 1000 Polizisten sprichwörtlich besetzt worden. Mit technischer Unterstützung durch das THW errichtete die Polizeiführung nach gescheiterten Einsatzkonzeptionen in den letzten Jahre eine Wagenburg rund um die Aussichtsplattform auf der Bergkuppe. Ein Großteil der eingesetzten Beamten verschanzte sich hinter Hamburger Gittern und den eigenen Einsatzwägen um den etwa 200 Quadratmeter großen Kundgebungsplatz der Nazis zu sichern.

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NICHT LANGE FACKELN – DEN NAZIS ENTGEGENTRETEN!

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Wie seit den 90er Jahren jedes Jahr, versucht der NPD-nahe „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ auch 2014 wieder, auf dem Pforzheimer Wartberg am 23. Februar seine geschichtsrevisionistische und offen faschistische Propaganda in Form einer Mahnwache auf die Straße zu tragen. Sie beziehen sich hierbei auf den 23. Februar 1945 und versuchen dabei die Verbrechen des deutschen Faschismus in eine Geschichte umzudichten, in der die eigentlichen Täter die Opfer seien. Im Jahre 2014 konnten engagierte Antifaschistinnen und Antifaschisten zumindest einigen Nazis den Zutritt zur Mahnwache verwehren und aber auch die Trauerfeier wurde lautstark und sichtbar gestört.

An diese Erfolge gilt es anzuknüpfen! Deshalb fahren wir am 23. Februar wie viele andere Städte aus Baden-Württemberg nach Pforzheim! Hierzu treffen wir uns um 16.00 Uhr am Sozialen Zentrum Caracol in Bühl um dem Bus nach Pforzheim zuzusteigen. In Pforzheim selbst gilt es dafür zu sorgen, dass menschenverachtende Propaganda und faschistisches Gedankengut in der Öffentlichkeit keinen Platz haben.

Bei Fragen zum Tag selbst oder zur Anreise könnt ihr gerne zum Antifaschistischen Abend im Sozialen Zentrum Caracol Bühl am 17. Februar um 19.00 Uhr kommen. Hier erhaltet ihr auch noch mal die aktuellsten Informationen.

Der Antifaschistische Abend im Caracol Bühl

 

Sonntagsbrunch im Februar!

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Kein Ort für Rassisten – PEGIDA in Villingen-Schwenningen blockieren!

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Für Montag den 26. Januar haben Anhänger von PEGIDA bereits zum zweiten Mal eine Versammlung auf dem Villinger Münsterplatz angekündigt. Lokal ruft eine Facebook-Seite mit dem Namen „Sbh-Gida“, die es erst seit wenigen Wochen gibt, zu dem rassistischen Aufmarsch auf.

Unter dem Label “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (PEGIDA) finden seit Wochen immer wieder Aufmärsche mit bis zu 25.000 Teilnehmern in Dresden statt, wo die Bewegung ihren Ursprung hat. In anderen Städten trafen Versuche der Rassisten auf massiven und zahlreichen Widerstand. Vielerorts wurden sie umzingelt und abgeschottet.

Die Veranstalter wollen nach Außen nichts mit Nazis gemein haben, die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Faschisten nehmen offen an diesen Aufmärschen teil und beteiligen sich etwa in Dresden auch an der Organisation, indem sie zum Beispiel Ordnerdienste übernehmen. Teilweise werden auch Parolen skandiert, die man bisher nur von Naziaufmärschen kannte.

Und auch inhaltlich ist klar, wo PEGIDA politisch einzuordnen ist. Hinter der dünnen Fassade der Islamkritik verbergen sich schlicht rassistische Forderungen, die sich gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und MigrantInnen richten. Schaut man sich etwa den „Forderungskatalog“ von PEGIDA an, so findet man nirgendwo das Wort Islamisierung, sondern lediglich Forderungen, die gegen MigrantInnen allgemein und Flüchtlinge im speziellen gerichtet sind.

Wir dürfen es den Hetzern von PEGIDA nicht ermöglichen, das gesellschaftliche Klima noch weiter in Richtung Rassismus und Ellenbogenmentalität zu verschieben. Überall, wo sie versuchen ihren rechten Populismus auf die Straße zutragen, müssen wir entschlossenen Widerstand organisieren. Ein wichtiger Teil dieses Widerstandes ist es, die Spaltung der Gesellschaft in Ausländer und Deutsche, Erwerbslose und Werktätige, „fremd“ und „abendländisch“ zu bekämpfen und für eine solidarische Gesellschaft zusammenzustehen.

Zugtreffpunkte aus Achern und Bühl für die gemeinsame Fahrt nach Villingen:

Bahnhof Achern, 16.30 Uhr
Bahnhof Bühl, 16.30 Uhr

Gemeinsam und entschlossen gegen Rassismus!

gemeinsam. kreativ. selbstverwaltet.