Rechtspopulismus in Deutschland und Europa: Akteure, Inhalte & Gegenstrategien

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Im Vorfeld der in 28 Staaten anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament und der zeitgleich stattfindenden kommulen Abstimmungen in zehn deutschen Bundesländern macht vor allem ein Segment des Parteienspektrums, welches im Allgemeinen als „rechtspopulistisch“ bezeichnet wird, von sich reden. Politikerinnen und Politiker wie Marine Le Pen, die mit ihrer Front National bei den jüngsten französischen Gemeindewahlen erfolgreich antrat, oder Geert Wilders, der bis vor zwei Jahren noch die Amsterdamer Mitte-Rechts-Regierung tolerierte, werden mit dem Begriff assoziiert. Als vermeintliche Quelle gesellschaftlicher Probleme benennen die Rechtspopulisten häufig Zuwanderer und Muslime und bieten „law and order“-Lösungen an.
Wie aber ist dieser rechter „Populismus“, der besonders seit den Krisenerscheinungen Ende des vergangenen Jahrzehnts durch die politische Landschaft geistert, unterhalb der Oberfläche seiner eigenen Agitation zu charakterisieren? Und wie ist es um ihn in der Bundesrepublik bestellt?
Mit einem Fokus auf Akteure, die sich hierzulande anschicken eines bundesdeutsche Version des Rechtspopulismus an den Start zu bringen, aber auch mit Hinblick auf dessen potentielle Partner in anderen Ländern soll insbesondere mit Hinblick auf die bevorstehenden Wahlgänge das rechte europäische Panorama entfaltet, analysiert und die Möglichkeiten für antifaschistische Gegenstrategien aufgezeigt werden.

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